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Sushi

Gefüllte Reisröllchen aus Japan

 
Sushi (Japanische Reisröllchen) (Bild: iStock)
Einkaufsliste (für 4 Personen):

Grundzutaten:

500g Sushi-Reis
580ml Wasser
10cm Konbu (Seetang)
1 Packung Nori-Blätter (Algen)
1 Bambusmatte für Sushi (Makisu)
Essstäbchen
1 Tube Wasabi
1 Flasche japanische Soyasoße
1 Tasse Reisessig

Für die Soße:

70ml Reisessig
3 EL Zucker
2 TL Salz

Für Tamagoyaki:

4 Eier (Größe L)
1 EL Zucker
1/2 TL Salz
Öl zum Braten

Für Hoso-Maki:

1 Salatgurke

Für Futo-Maki:

50g Lachs
1 Packung Surimi-Stäbchen
1/2 Salatgurke
1/2 essreife Avocado
Tamagoyaki (gerollte Eier/Omelette)

Für Ura-Maki:

50g Lachs
etwas Sesam
1/2 Salatgurke
1/2 essreife Avocado
Mayonnaise

Für Gunkan-Maki:

1 Dose Thunfisch
1 Dose Lachskaviar
1/2 Salatgurke
Salz, Pfeffer
Mayonnaise

Hinweis: Viele der Zutaten findest du nur in asiatischen Supermärkten.

 

Starzutat: Nori-Blätter

Archiv Kochkultur Schmecksplosion
Sayuris Starzutat sind Nori-Blätter. Die werden aus Meeresalgen hergestellt und sind die Hülle von Sushi.
 
Vorab-Info:
Die Grundzutaten und die Essig-Soße brauchst du für alle Sushi-Sorten. Dann kannst du dich entscheiden, ob du Tamagoyaki, Hoso-Maki, Futo-Maki, Ura-Maki oder Gunkan-Maki essen möchtest.
Da die Zubereitung von Sushi brauchst du etwas Geduld und Übung. Such' dir am besten erst mal eine Sorte zum Ausprobieren aus und arbeite dich dann langsam vor! ;)

So geht's:
Die Essig-Soße zubereiten:
  • 70ml Reisessig, 3 EL Zucker und 2 TL Salz zusammen in eine Schale geben und gut verrühren
  • Hinweis: statt der Sushi-Essigsoße kannst du auch Sushinoko-Pulver verwenden (für 500g Reis: 3 EL Sushinoko-Pulver)
Den Reis kochen:
  • 500g Sushi-Reis in eine Schüssel geben, kaltes Wasser zufügen
  • einige Male durchrühren, das trübe Wasser wegschütten
  • den Reis mit der Handfläche etwa zehn Mal kneten (durch das Aneinander reiben der Körner wird der Reis geglättet und erhält Glanz, Vorsicht: nicht zerdrücken)
  • frisches Wasser zugießen und den Reis aufrühren, das Wasser drei bis vier Mal wechseln, bis es klar ist
  • den Reis in einem Sieb abtropfen lassen
  • den gewaschenen Reis und 580 ml Wasser in einen großen Topf mit dickem Boden geben, den Topf zudecken und einige Stunden stehen lassen
  • Konbu dazugeben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen
  • sobald das Wasser kocht, Herd runter drehen und etwa 15 Minuten kochen lassen
  • den Topf vom Herd nehmen und mit Deckel weitere 15 Minuten quellen lassen
  • Konbu entfernen, den warmen Reis in eine Schüssel geben (am besten in eine Holzschüssel), Essig-Soße (oder Sushinoko-Pulver) gleichmäßig darüber verteilen und vermischen
  • den Reis mit einem feuchten Tuch abdecken und auf Zimmertemperatur circa eine Stunde abkühlen lassen (Hinweis: Vorsichtig umfüllen, damit die Reiskörner nicht zerbrechen)
Die Hände für's Sushi-Rollen vorbereiten:
  • circa 1 Tasse Reisessig und etwas Wasser in eine Schale geben und verrühren
  • Hände gründlich waschen
  • dann die Hände in das Reisessigwasser tunken (so bleibt der Reis bei der Zubereitung nicht an den Fingern kleben)
  • zwischendurch die Hände immer wieder mit dem Reisessigwasser befeuchten
Tamagoyaki (gerollte Eier/Omelette):
  • 4 Eier, 1 EL Zucker und 1/2 TL Salz zusammen in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren
  • in einer Pfanne Öl erhitzen und etwas von der Ei-Masse darin dünn verteilen
  • bevor der Teig völlig durchgebacken ist, den Teig auf einer Seite der Pfanne zu einer Rolle zusammenschieben
  • auf die freie Fläche wiederum Öl geben und neue Ei-Masse verteilen
  • die vorige, fertige Rolle mit dem neuen, halbgebackenen Teig aufrollen
  • vier bis fünf Mal Ei-Masse backen und aufrollen
  • die fertige Omelette-Rolle mit einer Bambusmatte einrollen, abkühlen lassen und in etwa 1/2cm breite und 10cm lange Streifen schneiden
Hoso-Maki (dünne Sushi-Rollen - aus einem halben Nori-Blatt hergestellt):
  • die Salatgurke waschen, ihren Kern mit einem Löffel heraus kratzen und in etwa 1/2 cm breite und 10 cm lange Streifen schneiden
  • jeweils ein Nori-Blatt der Länge nach halbieren und auf die Bambusmatte legen
  • etwa 80g Sushi-Reis gleichmäßig auf die raue Seite eines Nori-Blatts legen, am oberen Rand 1cm frei lassen
  • die Füllung waagerecht auf die Mitte legen
  • mit der Bambusmatte einrollen
  • die Rollen in 8 Stücke zerschneiden
Futo-Maki (dicke Sushi-Rollen - aus einem ganzen Nori-Blatt hergestellt):
  • die Futo-Makis können mit geräuchertem Lachs, Surimi, gerollten Eiern, Gurken und Avocados gefüllt werden (je nach Geschmack kombinieren)
  • den Lachs (geräucherter) in Stücke schneiden
  • Eier nach der Anleitung von Tamagoyaki zubereiten
  • die Salatgurke waschen, ihren Kern mit einem Löffel heraus kratzen und in etwa 1/2 cm breite und 10 cm lange Streifen schneiden
  • die Avocado halbieren und der Länge nach in dünne Streifen schneiden
  • das Nori-Blatt auf die Bambusmatte legen (die glänzende Seite nach unten)
  • etwa 200g Sushi-Reis gleichmäßig auf der rauen Seite eines Nori-Blatts verteilen, am oberen Rand etwa 3cm frei lassen (an den Seiten den Reis etwas höher anhäufen)
  • die Füllungen waagerecht auf die Mitte legen und mit der Bambusmatte einrollen (den Inhalt mit den Fingern festhalten, damit er nicht herausfällt)
  • die Rolle in 8 bis 10 Stücke zerschneiden (Tipp: das Messer mit einem feuchten Geschirrtuch befeuchten, damit der Reis nicht kleben bleibt)
Ura-Maki (California-Rollen):
  • den Lachs (geräucherter) in Stücke schneiden
  • die Salatgurke waschen, ihren Kern mit einem Löffel heraus kratzen und in etwa 1/2 cm breite und 10 cm lange Streifen schneiden
  • die Avocado halbieren und der Länge nach in dünne Streifen schneiden
  • etwas Sesam in einer Pfanne anrösten, bis er goldgelb ist
  • Frischfolie auf der Bambusmatte ausbreiten, ein Nori-Blatt darauf legen
  • etwa 200g Sushi-Reis gleichmäßig auf dem kompletten Nori-Blatt verteilen (raue Seite oben!) und gerösteten Sesam darauf verstreuen
  • das reisbedeckte Nori-Blatt anheben und umdrehen
  • die Füllungen waagerecht auf die Mitte legen (etwas Mayonnaise, Avocado, Gurke und Nigiri oder geräucherter Lachs)
  • mit der Bambusmatte einrollen, fest drücken, die Frischhaltefolie entfernen und die Rolle in 8 Stücke zerschneiden (Achtung: die Sushirolle kann beim Entfernen der Frischhaltefolie zerfallen)
Gunkan-Maki (Sushi-Schiffchen):
  • die Salatgurke waschen, ihren Kern mit einem Löffel heraus kratzen und in etwa 1/2 cm breite und 10 cm lange Streifen schneiden, mit Salz bestreuen
  • etwas Sushi-Reis mit den Händen zu kleinen, ovalen Bällchen formen
  • ein Nori-Blatt in etwa 3x15cm große Stücke schneiden
  • das Nori-Blatt-Stück um das Reisbällchen herum wickeln (gut festdrücken, damit der Streifen nicht abfällt)
  • nach Belieben eine Füllung oben drauflegen (etwas Thunfisch, Lachskaviar, Gurke und Mayonnaise)
Anrichten!
  • die fertigen Sushi-Stücke auf einer großen Platte servieren
  • Soyasoße in ein Schälchen füllen
  • nach Wunsch mit den Stäbchen etwas Wasabi unter die Soße mischen (Vorsicht: scharf!)
  • mit den Stäbchen essen und in das Sushi in die Soße tunken
"Itadakimasu" - das ist japanisch und heißt Guten Appetit! ;)
 
Sayuri (l.) und Jessica (r.) halten ihre Daumen hoch. (Bild: Nordisch Filmproduction/SWR)

Japanisch: Sushi

Sayuri zeigt, wie Sushi zubereitet werden. Dafür ist viel Geschick erforderlich.
Die Flagge von Japan (Bild: lizenzfrei)

Japan

Japan ist ein Inselstaat. Seine größte Fläche bilden die vier Hauptinseln.
Sayuri (Bild: Nordisch Filmproduction/SWR)

Sayuri

Ein perfekter Tag beginnt für Sayuri mit einem japanischen Frühstück.
Ein Mädchen schneidet Paprika.

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