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Infos rund ums Longboard

 
Longboard (Bild: SWR)
Erfunden wurden die Longboards von Windsurfern in Kalifornien.
Die suchten nach einer Alternative, um auch ohne Wind auf ihrem Board stehen zu können. Deshalb kamen sie auf die geniale Idee, ihre Surfbretter mit Rollen zu versehen.
Schon hatten sie eine neue Freizeitbeschäftigung und außerdem auch gleich ein bequemes Fortbewegungsmittel erschaffen.

Longboards gibt es in unterschiedlichen Längen.
Meist sind sie zwischen 90 und 150 Zentimeter lang, es gibt aber auch Boards mit über 2 Meter Länge. Für kleine Tricks eignen sich die kürzeren Boards besser.
Das Longboard hat im Vergleich zum Skateboard größere und flexiblere Achsen und Rollen. Dadurch fallen Bodenunebenheiten nicht so stark auf und es muss auch nicht so oft angeschoben werden - ideal also, um längere Strecken zurückzulegen.
Fahrtechniken
Grundsätzlich wird das Longboard durch Gewichtsverlagerung des Fahrers gelenkt.
Die Geschwindigkeit kann entweder durch wechselseitiges Einlenken des Boards geregelt werden, wobei sich der Longboarder wie ein Snowboarder schlangenlinienartig den Berg hinunter bewegt. (Sogenannte "Turns" oder "Carves").
Oder durch Drehen des Boards quer zur Fahrtrichtung ("Slides").
Downhill: Eine abschüssige Straße runterfahren, dabei werden Geschwindigkeiten bis über 100 km/h erreicht.
Sliden: Während der Abfahrt wird das Bord quer gestellt. Im Vordergrund steht nicht die Geschwindigkeit sondern das kontrollierte Wegrutschen.
Carven: Mittels enger Kurven wird versucht, die Geschwindigkeit bergab zu kontrollieren.
Cruisen: Einfaches, gemütliches durch die Gegend fahren.
Dancing: Beinhaltet eine Vielzahl von laufenden und drehenden Bewegungen, die auf dem fahrenden Board ausgeführt werden. Diese ähneln einem Tanz, was zur Namensgebung dieser Disziplin führte.
Long distance pumping: Es werden auf ebenen Strecken lange Distanzen zurückgelegt, ohne einen Fuß auf den Boden zu setzen. Dies geschieht durch die Übertragung von dynamischen Körperbewegungen auf die Achsen des Brettes.
Freestyle: Eine der schwersten Fahrtechniken, bei der man ähnlich wie beim Skateboarden Tricks und Stunts macht.
Hippie Jump: Der Fahrer versucht von seinem fahrenden Longboard aus über eine Stange zu springen. Nur wenn der Fahrer nach dem Sprung auf seinem Longboard landet und weiterfahren kann gilt der Sprung als gestanden.
Wichtig beim Longboarden ist die richtige Schutzkleidung.
Gerade Anfänger sollten Helm, Knie- Ellbogen- und Handgelenkschützertragen. Denn mit dem Longboard lässt sich eine höhere Geschwindigkeit erreichen als mit dem Skateboard. Deshalb ist es besonders wichtig, seine Grenzen zu kennen und nicht über seine Verhältnisse zu fahren.
 
 
 
 
 
 
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