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Überfluss erzeugt Hunger?

 
In manchen Ländern leiden die Menschen unter Hunger, in anderen Ländern gibt es Essen in Hülle und Fülle. Woran liegt das eigentlich?
 
Hungernde Kinder
Kinder in einer Schulklasse (Bild: dpa picture-alliance)
Großansicht: Hunger macht schlapp und müdeHunger macht schlapp und müde
Eins von vier Kindern weltweit leidet an Hunger und ist unterernährt. Unterernährung heißt, dass der Körper weniger Nahrung aufnimmt, als er verbraucht.

Es gibt auch die Art von Unterernährung, bei der zwar insgesamt genug Essen vorhanden ist, aber nicht genug Verschiedenes. Dem Körper fehlen dann wichtige Vitamine, um sich richtig zu entwickeln und fit zu sein.
Besonders in den ersten 1000 Tagen eines Lebens ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Ist diese nicht vorhanden, können sich z.B. Organe nicht richtig entwickeln, was langzeitige Folgen haben kann.

Ein Teufelskreis
Arme und dadurch oft hungrige Kinder starten also mit schlechten Voraussetzungen ins Leben. Sie können sich in der Schule nur schlecht konzentrieren und sind anfällig für Krankheiten. Experten schätzen, dass sie dadurch später weniger verdienen und sie aus dem Teufelskreis der Armut und des Hungerns nur schwer ausbrechen können.
 
Autorin: Anika Assfalg
 
Letzte Änderung am 10. Juni 2016
 
 
 
 
 
 
 
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