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Portugal: Essen für alle

 
In der Stadt Elvas in Portugal organisiert die Gemeinde Abendessen für arme Familien, damit die Kinder nicht hungrig zu Bett gehen müssen.
 
Jeden Abend holt Francisco mit seinen Kindern das Abendessen in Tüten ab. Francisco hat keine Arbeit, und was seine Frau verdient, reicht nicht, um genug Essen für alle zu kaufen.
In dieser großen Küche in der kleinen portugiesischen Stadt Elvas wird jeden Tag Abendessen für die gekocht, denen es so ähnlich geht. Heute gibt es Reis mit Gemüse und Fleisch. Alles wird in Schüsseln und Becher abgefüllt und zu Portionen zusammengestellt.
Draußen warten schon viele auf das Essen. Bezahlt wird das von der Stadt. Schulessen am Mittag reicht nicht, meint der Gemeinderat. Die Kinder sollen nicht hungrig zu Bett gehen. Deshalb können sich Familien in Not bei der Stadt melden und dürfen sich dann ihr Abendessen holen. Dreihundert Familien sind das in Elvas.
Bei Francisco zu Hause wird das Essen für die Kinder noch einmal warm gemacht, damit es besser schmeckt. Es hilft, sagt die Mutter, wenn wir das Essen von der Gemeinde bekommen, können wir bald Kleider und Schuhe kaufen.
 
Autorin: Aurelia Amann
 
Letzte Änderung am 10. Juni 2016
 
 
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