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Schule in der DDR

 
In der DDR war manches anders als im Westen Deutschlands. Wie es in der Schule zuging, hat Katharina sich im Schulmuseum in Leipzig zeigen lassen.
 
"Junge Pioniere" und "Freie Deutsche Jugend"
In der DDR gab es nicht so viele Vereine oder Gruppen wie es heute der Fall ist. Eigentlich gab es nur eine Jugend- und Kinderorganisation. Die "Freie Deutsche Jugend". Hierzu gehörte auch die "Pionierorganisation Ernst Thälmann", deren Mitglieder "Junge Pioniere" genannt wurden. Denn der Staat wollte, dass alle Kinder Mitglieder derselben Organisation sind. Wer nicht dazugehörte, dem wurde das Leben schwer gemacht. Von Bastelaktionen oder Ausflügen wurden Nichtmitglieder ausgeschlossen.
Nur wer als Kind bei den Pionieren war, konnte danach der "Freien Deutschen Jugend" oder anderen Organisationen beitreten. Ein DDRler oder eine DDRlerin konnte ab der Schule bis zum Ende seines Arbeitslebens dauerhaft Organisations-Mitglied sein.
Wichtig war vor allem die Gemeinschaft, der Einzelne dagegen war unwichtig und eine eigene Meinung war nicht gefragt. Die Bürgerinnen und Bürger waren es so gewohnt, sich unterzuordnen und sich nicht zu beschweren. Das war eine schlaue Taktik vom Staat, die auf behutsame Weise das politische System der DDR stärkte.
 
Autorin: Anika Assfalg
 
Letzte Änderung am 11. April 2016
 
 
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