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DDR-Erinnerungen

Ampelmännchen, Spreewaldgurken und das Sandmännchen

 
Alle kennen sie: Ampelmännchen, Spreewaldgurken und das Sandmännchen.
 
Das Sandmännchen fährt in einem kleinen Auto. Daneben steht eine andere Puppe. (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: SandmännchenSandmännchen
Sandmann
"Sandmann, lieber Sandmann, es ist noch nicht so weit..." Jede Folge des bekannten Sandmännchens beginnt mit diesem Lied. Darauf folgt eine Gute-Nacht-Geschichte.
Die Trickfilm-Puppe versucht stets die kleinen Zuschauer vor dem Fernsehgerät dazu zu motivieren, ins Bett zu gehen. Das Sandmännchen, das wir heute aus dem Fernsehen kennen, ist eine Erfindung aus Ost-Berlin. Vor der Maueröffnung gab es verschiedene Sandmännchen - eines für die DDR und eines für die BRD. Doch nach der Maueröffnung setzte sich der langbärtige Trickfilm-Star aus dem Osten durch!
Am Ende jeder Folge ist die Endstrophe des Liedes zu hören, während das Sandmännchen seinen Schlafsand streut: "Kinder, liebe Kinder, es hat mir Spaß gemacht! Nun schnell ins Bett und schlaft recht schön, dann will auch ich zu Ruhe geh'n, ich wünsch euch gute Nacht."
Die DDR-Ampelmännchen (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: DDR-AmpelmännchenDDR-Ampelmännchen
Ost-Ampelmännchen
"Bei Rot sollst du stehen, bei Grün gehen." Wann wir über eine Straße gehen dürfen, lernen wir schon ganz früh. Der Verkehrspsychologe Karl Peglau war aber der Meinung, dass einige Menschen nicht richtig auf die Ampelsignale achten.
Darum erfand er 1961 den Ost-Ampelmann. Peglau dachte, dass VerkehrsteilnehmerInnen die leuchtenden Männchen bestimmt nicht so einfach übersehen würden. Bis die Ampelfiguren aber an Kreuzungen und Fußgängerwegen standen, dauerte es noch eine Weile.
1969, acht Jahre später, wurde die Idee von Karl Peglau umgesetzt und wenig später gab es die Ampelmänner in der gesamten DDR. Seit 1993 gibt es sie auch in einigen Städten Westdeutschlands.
Spreewaldgurken in Gläsern bei der Produktion. (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: SpreewaldgurkeSpreewaldgurke
Spreewaldgurke
Die Spreewaldgurke war eines der wenigen DDR-Produkte, das nach der Wiedervereinigung Deutschlands noch erhältlich war. Das Geheimnis des besonderen Geschmacks vermuten einige im feuchten Spreewald-Boden. Andere sind der Meinung, dass es in der Verarbeitung liegt.
Es ist und bleibt ein Geheimnis. Inzwischen ist das eingelegte Gemüse weit über Deutschland hinaus bekannt: Für Europa werden jährlich mehr als 40.000 Tonnen Spreewald-Gurken produziert!
 
Autorin: Carina Heßling
 
 
 
 
 
 
 
 
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