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Judenverfolgung in Deutschland

 
 
Adolf Hitler bei einer Rede (Bild: dpa)
Großansicht: Adolf HitlerAdolf Hitler
Als Adolf Hitler 1933 zum deutschen Reichskanzler gewählt wurde, begann für die Juden in Deutschland eine grausame Zeit.
Unter seinem Regime gab es viele Gesetze, die den jüdischen Menschen in Deutschland das Leben schwer machten:
So durften Juden nicht mehr alle Berufe ausüben und nicht mehr studieren. Jüdische Kinder durften nicht mehr zur Schule gehen.
Schon nach wenigen Jahren hatten die Juden in Deutschland keine Rechte mehr.
Bald gab es für Juden in Deutschland keinen sicheren Ort.

Ein Mann mit gelbem Stern am Ärmel räumt Schnee. (Bild: dpa)
Großansicht: Im Warschauer GhettoIm Warschauer Ghetto
Jüdische Menschen mussten einen gelben Davidstern aus Stoff an der Kleidung tragen. Sie wurden auf offener Straße beschimpft und belästigt.
Es war wie ein böser Albtraum und weil das Leben für die Juden in Deutschland immer gefährlicher wurde, flohen viele ins Ausland. Manche wollten ihre Heimat nicht verlassen und hofften, dass das Schlimmste schon vorbei sei.
Doch es kam noch schlimmer: Die Nationalsozialisten verhafteten immer mehr Juden - einfach nur, weil sie Juden waren.
Sie holten sie mitten in der Nacht aus ihren Häusern, pferchten sie in Züge und verschleppten sie in die Konzentrationslager.
Kinder und Frauen mit erhobenen Händen vor einer Gruppe deutscher Soldaten. (Bild: dpa picture-alliance)
Großansicht: Im Warschauer Ghetto vor dem Transport ins Lager.Im Warschauer Ghetto vor dem Transport ins Lager.
Viele Juden starben schon auf dem Weg dorthin. Die meisten wurden in den Lagern ermordet.
Der Holocaust - die Massenvernichtung von Juden durch die Nationalsozialisten - endete 1945 mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.
Während des Holocaust wurden mehr als sechs Millionen europäische Juden von den Nationalsozialisten ermordet.