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K.O.Tropfen-Test

 
Julia arbeitet an einer Methode, Getränke schnell und unkompliziert auf K.O.-Tropfen testen zu können.
 
Eine Schülerin aus Lörrach hat etwas geschafft, das Erwachsenen bis dahin nicht gelungen war: Sie hat einen Test entwickelt, mit dem sich K.O.-Tropfen in Getränken nachweisen lassen.
 
Diese vier Mädchen freuen sich. Eine von ihnen hat nämlich etwas entdeckt, was vielen helfen wird: Ein Mittel zur Erkennung von K.O.-Tropfen. Die werden manchmal unbemerkt bei Partys oder anderen Veranstaltungen ins Glas gegeben.
Eine Schülerin erzählt: "Meine beste Freundin hat schon mal K.O.-Tropfen bekommen. Sie kann sich an gar nichts mehr erinnern. Das ist ziemlich hart. Das will ich nicht erleben!"
Ein anderes Mädchen berichtet: "Ich habe das auch schon von einer Freundin von meiner Schwester gehört. Die konnte sich auch an nichts erinnern! Und hatte ihr Kleid falsch rum an und niemand wusste, wieso. Wenn ich ehrlich sein soll, achte ich auch nicht so sehr darauf. Ich habe auch schon oft Getränke ausgegeben bekommen und mir nichts dabei gedacht."
Julia legt los und hat Erfolg
Damit so etwas in Zukunft nicht mehr vorkommen kann, hat die Schülerin Julia Huber beschlossen zu handeln!
Sie erzählt: "Als ich von diesen Fällen gehört habe, habe ich mich gefragt, ob es möglich wäre, einen Test zu entwickeln, der das schon vorher anzeigt und nicht erst, wenn es schon zu spät ist!"
Zusammen mit einem Chemiker hat sie am Jugendforschungszentrum in Lörrach  viele Experimente gemacht und war erfolgreich!  Sie fand Enzyme – das sind Eiweißstoffe – mit denen K.O.-Tropfen sichtbar werden. Die rosafarbenen Gläschen enthalten K.O.-Tropfen, die Blauen nicht.
Bei ihren Mitschülern findet das viel Anerkennung:  "Ich finde es sehr gut, dass sie das macht. Und erstaunlich, dass es noch niemand vorher gemacht hat – und jetzt eine Schülerin – das ist sehr gut!"
Und so forscht Julia weiter.  Sie will Stäbchen entwickeln, mit denen schnell und an jedem Ort Getränke auf K.O.-Tropfen getestet werden können – und so für mehr Sicherheit sorgen!
 
Letzte Änderung am 20. März 2013
 
 
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