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Mode - öko und fair

 
Wormser Schülerinnen und Schüler haben hohe Ansprüche an ihre Klamotten: Nicht nur cool und bunt sollen sie sein, sondern auch ökologisch und fair produziert.
 
Wormser Schülerinnen und Schüler haben hohe Ansprüche an ihre Klamotten: Nicht nur cool und bunt sollen sie sein, sondern auch ökologisch und fair produziert.
 
Im Wormser Gauß-Gymnasium tragen viele Schülerinnen und Schüler schuleigene Mode – fair und natürlich - statt der üblichen Marken. Auch für die Lehrerin gibt es die richtige Größe.
Die Kollektion ist das Ergebnis eines Jahre laufenden, ungewöhnlichen Schulprojekts:
In elf Klassen wurde nachgeforscht, wie die Kleidung hergestellt wird, die große Handelsketten billig bei uns verkaufen.
Die Schüler haben herausbekommen, dass Klamotten deshalb so billig sind, weil die Näherinnen und Näher in Asien so schlecht bezahlt werden, dass sie kaum davon leben können – nur wenige Cent in der Stunde. Auch manche teure Marken produzieren so, um mehr Gewinn zu machen.
Außerdem werden Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten: Beim Brand einer Textifabrik in Bangladesh sind deshalb viele Arbeiterinnen und Arbeiter gestorben.
„Es geht auch anders“, fand die Projekt-Arbeitsgruppe und hat nach Textilfirmen gesucht, die fair produzieren.
In einer Werkstatt in Afrika wird die Gauß-Kleidung hergestellt. Der Raum ist groß und sauber, auf giftige Chemikalien wird verzichtet.
Gauß-Fashion gibt es im Laden in der Schule. Wer dort kauft, ist bereit, mehr zu bezahlen und vielleicht ein paar Klamotten weniger im Schrank zu haben.
 
Autorin: Aurelia Amann
 
Letzte Änderung am 29. Mai 2013
 
 
 
 
 
 
 
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