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Vereinte Nationen

Bündnis für den Frieden

 
Die UN sind ein weltweites Bündnis: Inzwischen gehören 193 Länder dazu. Warum wurden die Vereinten Nationen überhaupt gegründet? Und brauchen wir sie heute noch?
 
 
Blaue UN-Flagge. (Bild: dpa picture-alliance)
Großansicht: Die Flagge der UNDie Flagge der UN
Manchmal heißt es in den Nachrichten, die Blauhelme der Vereinten Nationen sollten zur Friedenssicherung entsandt werden. Vereinte Nationen? Blauhelme?
Die Vereinten Nationen sind ein Staatenverbund, der auf englisch United Nations heißt, kurz: UN oder UNO. Und Blauhelme sind UN-Soldaten, sie tragen alle blaue Helme. Die Vereinten Nationen haben ihren Hauptsitz in New York, ihre MitarbeiterInnen sind aber über die ganze Welt verstreut.
Das erste Treffen
Vertreter der Vereinten Nationen trafen sich zum ersten Mal am 26. Juni 1945. Damals war gerade der Zweite Weltkrieg zu Ende und die Menschen wünschten sich Frieden. Deshalb beschlossen Botschafter aus 51 Ländern, ein Bündnis zu gründen.
Das Bündnis sollte für Frieden auf der Welt sorgen, dass alle zu essen haben und dass in jedem Land die Menschenrechte beachtet werden.
Profiboxer Axel Schulz in der Mitte von vielen Kindern (Bild: dpa)
Großansicht: UNICEF-AktionUNICEF-Aktion
Diese Ziele sind in einem Vertrag aufgeschrieben, der so genannten UN-Charta. Die Charta trat am 24. Oktober 1945 in Kraft, dem offiziellen Gründungstag der Vereinten Nationen, der inzwischen als "Tag der Vereinten Nationen" gefeiert wird.
Wer Mitglied der UN werden will, muss diese Charta unterschreiben. Bis heute haben 193 Länder den Vertrag unterzeichnet. Zum Vergleich: Bei der ersten Vollversammlung der UNO am 10. Januar 1946 waren nur 51 Staaten vertreten.

Die UN haben zahlreiche Unterorganisationen, die sich nur um bestimmte Bereiche kümmern, wie UNICEF. Das ist die UN-Behörde für die Angelegenheiten der Kinder.
UN Generalsekretär Kofi Annan gibt seinem Nachfolger Ban Ki-moon die Hand (Bild: dpa)
Großansicht: Ban Ki-moon - Nachfolger von AnnanBan Ki-moon - Nachfolger von Annan
Die Chefs der UN
Und natürlich haben die Vereinten Nationen auch einen Chef, den UN-Generalsekretär.
Von 2007 bis Ende 2016 war das Ban Ki-Moon aus Südkorea. Seit dem 1. Januar 2017 ist es der Portugiese António Guterres. Eine Frau stand übrigens noch nie an der Spitze der UN.
Da gibt es also eine weltumspannende Behörde, die sich um den Frieden kümmert und trotzdem gibt es Krieg. Wie kann das sein? Das liegt daran, dass die UN nur vermitteln kann, sie kann Strafen verhängen und Kritik üben, mehr aber nicht.
Jedoch versuchen die Vereinten Nationen, mit allen ihren möglichen Mitteln, Menschen in Not zu helfen.
 
Autorin: Constance Schirra
 
Letzte Änderung am 23. April 2018
 
 
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