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Monopoly

Ein amerikanischer Traum

 
Monopoly Karton (Bild: Sabine Stampfel)
Großansicht: Monopoly-Edition 1985Monopoly-Edition 1985
"Monopoly" handelt von dem amerikanischen Traum, reich zu werden: Vom Tellerwäscher zum Millionär. Für Charles Darrow ist dieser Traum Wirklichkeit geworden.
Darrow ist arbeitslos als er 1933 das Spiel "Landlord`s game" von Elizabeth Magie Phillips kennenlernt. Er findet es so gut, dass er es weiter entwickelt.
Er gibt den Straßen auf dem Spielplan die Namen der Straßen von Atlantic City und tauft das Spiel "Monopoly".
Monopoly-Geldscheine (Bild: Sabine Stampfel)
Großansicht: Alles dreht sich ums Geld.Alles dreht sich ums Geld.
Darrow hofft, mit dem Spiel gutes Geld zu verdienen. Anfangs sieht es auch ganz danach aus: Seine Freunde haben großen Spaß daran und wollen Kopien haben.
Die größten Spielwarenhersteller, die Brüder Parker, teilen die Begeisterung nicht. Viel zu lange sei die Spieldauer und zu kompliziert der Ablauf. Wegen 52 "grundlegender Fehler" lehnen sie den Rechtekauf ab.
Darrow lässt sich nicht einschüchtern. Ein Freund stellt ihm 5000 Exemplare her. Darrow verkauft sie an ein Geschäft in Philadelphia.
Ecke eines Spielbrettes mit Spielsteinen (Bild: Sabine Stampfel)
Großansicht: Würfeln, kaufen, zahlen...Würfeln, kaufen, zahlen...
Plötzlich wollen alle dieses Spiel haben. "Monopoly" wird so bekannt, dass die Parker-Brüder nun doch Erfolg wittern. Sie kaufen die Rechte und bringen das Spiel noch vor Weihnachten 1935 auf den Markt - mit überraschendem Erfolg.
In Deutschland ist das Spiel um das große Geld 1938 von den Nationalsozialisten verboten. 1956 kommt es aber wieder in den Handel.
"Monopoly" wird zu einem der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten. Bis heute ist es mehr als 200 Millionen Mal verkauft.

Ungerecht nur, dass die eigentliche Erfinderin, Elizabeth Magie Phillips, nicht zur Millionärin wurde.
 
Autorin: Jennifer Bligh und Ursi Zeilinger
 
Letzte Änderung am 30. September 2010