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Entwicklung des Zweirads

Zeitreise auf zwei Rädern

 
Seit mehr als 200 Jahren gibt es das Fahrrad schon und angefangen hat alles in Deutschland.
 
  • Draisine (Bild: Technoseum)

    1817

    Die Idee sich auf zwei Rädern fortzubewegen, setzt als Erster der Deutsche Karl Drais um: er baut ein Laufrad aus Holz. Viel Lob bekommt Drais aber nicht. Mit einer Laufmaschine konnten die Menschen damals nur wenig anfangen.

  • Tretkurbelrad (Bild: Technoseum)

    um 1861

    Ein Franzose verhilft dem Zweirad zu größerer Bekanntheit. Über eine Tretkurbel am Vorderrad wird das Velociped angetrieben. Damit ist der Schnellfuß, wie das Zweirad übersetzt heißt, erfolgreicher als sein pedalloser Vorgänger.

  • Hochrad (Bild: Technoseum)

    um 1870

    Diese gewagte Erfindung hält sich nur für kurze Zeit. Um mit dem Hochrad schnell zu sein, muss zwar deutlich weniger getreten werden, dafür kann ein Sturz von so weit oben ganz schön weh tun. Kein Rad für die Allgemeinheit.

  • Niederrad (Bild: Technoseum)

    um 1885

    Nach gefährlichen Stürzen vom Hochrad ist jetzt die Sicherheit wichtig: Das Niederrad ist Vorbild für unsere heutigen Räder. Nur eins ist noch anders: die Reifen sind komplett aus Gummi und nicht mit Luft gefüllt.

  • Niederrad mit Luftreifen (Bild: Deutsches Fahrradmuseum Bad Brückenau / Technoseum)

    1888

    Ebenfalls ein Niederrad, aber mit einer luftigen Neuheit: aufpumpbaren Reifen. Radfahren wird immer angenehmer und ist außerdem günstig. Vor allem für einfache Arbeiter ist es daher ein beliebtes Transportmittel.

  • Damensicherheitsrad (Bild: Deutsches Fahrradmuseum Bad Brückenau / Technoseum)

    Ende 19.Jhd.

    Das Rad für die Frau kommt auf den Markt – das Damenrad. Im 19. Jahrhundert trugen die meisten Frauen Röcke. Dank der gebogenen Stange können sich jetzt auch endlich Damen ganz elegant auf ihre Räder schwingen.

  • Rennrad (Bild: Technoseum)

    1903

    Am 1. Juli 1903 besteigen 60 Fahrer aufgeregt ihre Rennräder. Die sollen vor allem eins sein – schneller als die anderen! Das erste Rennen der Tour de France beginnt und das Fahrrad setzt sich endgültig als Sportgerät durch.

  • BMX-Rad (Bild: Technoseum)

    60er Jahre

    Erste Vorläufer des BMX-Rads begeistern die Jugendlichen.

    Mit seinen kleinen Rädern und ohne Rücktritt ist es super geeignet, Hügel hinunter zu schanzen und mit Kunststücken zu glänzen.

  • Bonanzarad (Bild: Technoseum)

    um 1970

    Das Bonanzarad erinnert mit seinem Bananensattel, Schaltknüppel und gebogenen Lenker an Motocross-Räder. Auch dieser Kult kommt aus den USA. Vor allem Kinder und Jugendliche bauen ihre Räder so um, dass sie aussehen wie ihre motorisierten Geschwister.

  • Mountainbike (Bild: Technoseum)

    80er Jahre

    Das robuste Mountainbike ist mit seinen dicken Reifen besonders für holpriges Gelände geeignet. Es macht das Fahrrad wieder beliebter, nachdem es durch das Automobil einige Fans verloren hatte.

  • E-Bike (Bild: dpa picture-alliance)

    90er Jahre

    Ab 1990 geht es nicht mehr nur um Muskelkraft. Die ersten Elektrofahrräder kommen auf den Markt.

    Mit einem Motor wird der/die Radfahrer/in unterstützt – aber nur, wenn er oder sie auch selbst noch in die Pedale tritt.

 
Ein Beitrag von Anika Assfalg
 
Letzte Änderung am 20. April 2017
 
 
karl drais auf laufmaschine (Bild: Quelle: dpa Picture-Alliance)

Fahrrad

Im Juni 1817 macht Erfinder Karl Drais die erste Fahrt mit seiner „Laufmaschine“.
Motorrad aus Holz (Bild: DaimlerChrysler Classic)

Motorrad

1885 meldete Daimler das Patent für einen "Reitwagen mit Stützrädern" an.