Kindernetz

Raumstation ISS

International Space Station - die internationale Raumstation

 
Die ISS feiert Geburtstag

Seit 20 Jahren ist die ISS inzwischen im All. Am 20. November 1998 wurde das erste Bauteil "Sarja" (= russisch für "Morgenröte") in die Umlaufbahn der Erde geschickt.
Mittlerweile ist aus der ISS ein riesiges Forschungslabor geworden, das auch Wirtschaftskrisen und Konflikte auf der Erde überstanden hat.
 
Im November 1998 wurden die ersten Bauteile der ISS in die Umlaufbahn der Erde geschickt. Die Geschichte der Internationalen Raumstation begann ...
 
Das größte Weltraumlabor aller Zeiten
ISS (sprich: ei es es) steht für "International Space Station". Das ist englisch und bedeutet "Internationale Raum Station".
Die ISS ist das größte Weltraumlabor aller Zeiten. 16 Nationen sind an dem Forschungsprojekt beteiligt, das seit November 1998 läuft.
Dazu gehören die USA, Kanada, Japan, Russland, Brasilien und elf europäische Staaten - auch Deutschland ist dabei.
Gemeinschaftsprojekt
Die drei ersten Astronauten auf der ISS (Bild: dpa)
Großansicht: Das erste Team auf der ISSDas erste Team auf der ISS
Noch nie haben so viele Länder gemeinsam an einem Forschungsprojekt im All gearbeitet. Jedes Land steuert einzelne Module (Bausteine) zu der Raumstation bei.
Seit November 2000 ist die ISS bewohnbar und Arbeitsplatz für ein kleines Astronauten-Team. Es setzt die Module wie Lego-Steine zusammen.
Schlafräume, Forschungslabors und sogenannte Versorgungsmodule sind dort oben im All entstanden.

Europäisches Labor: "Columbus"
Im europäischen Forschungslabor "Columbus", das im Februar 2008 erfolgreich an die ISS montiert wurde, sollen zum Beispiel wissenschaftliche Experimente über Raumfahrtmedizin gemacht werden.
Im Weltall: Die Internationale Raumstation ISS mit Weltraumlabor "Columbus" (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Raumstation ISS mit Weltraumlabor "Columbus"Raumstation ISS mit Weltraumlabor "Columbus"
Die Ankopplung der "Columbus" war ganz schön kompliziert: Mit Hilfe eines riesigen Roboterarms wurde das Labor an seinen Platz gehoben und dann von Astronauten mit der ISS verbunden.
Hans Schlegel war bei diesem Einsatz dabei. Er war nach Thomas Reiter der zweite Deutsche auf der Internationalen Raumstation.
Der deutsche Astronaut Alexander Gerst flog 2014 zum ersten Mal zur ISS, um dort ein halbes Jahr lang zu leben und zu arbeiten. Von Juni bis Dezember 2018 forscht er erneut auf der ISS und ist seit Oktober 2018 sogar erster deutscher Kommandant der Raumstation.
In einer Höhe von 350 bis 400 Kilometer umkreist die ISS alle 90 Minuten unsere Erde.
In klaren Nächten kann man sie von der Erde aus sehen. Sie ist daran zu erkennen, dass sie heller als die meisten Sterne leuchtet und sich mit großer Geschwindigkeit vorwärts bewegt. Also Augen auf!
 
Autorin: Sandra Goller
 
Letzte Änderung am 19. November 2018
 
Links zum Thema
Linktipp: Ein Blick in den Weltraum - mit der European Space Agency
https://www.kindernetz.de/infonetz/technikundumwelt/raumfahrt/-/id=36062/nid=36062/did=68028/ 18nosbi/index.html
 
Das Gesicht einer chinesischen Astronautin spiegelt sich in einem Wassertropfen (Bild: EVN)

Unterricht im All

Wenn Astronauten live aus einer Raumkapsel Unterricht geben, macht Physik richtig Spaß.
ISS - Die Internationale Raumstation im All (Bild: dpa)

Labor: Raumstation

Manche Experimente sind nur im Weltraum durchführbar - zum Beispiel in Raumstationen.
Arbeit an der Außenseite der ISS (Bild: EVN NASA)

Weltraumspaziergang

Obwohl es sich nicht so anhört, ist ein Außeneinsatz an der ISS anstrengende Arbeit.