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Die Mir - Rekorde

 
Die MIR hält alle Rekorde im Langzeit-Raumflug. Mit ihren 15 Jahren im All ist sie zu einer Legende geworden.
 
Raumstation MIR im All, im Hintergrund die Erde. (Bild: SWR)
Großansicht: Raumstation MIRRaumstation MIR
Sie hat die Sowjetunion überlebt von deren Boden sie einst ins All geschossen wurde.
Wie die meisten Legenden war auch die MIR für viele Menschen unerreichbar, aber sie konnten sie am Himmel als einen leuchten Stern beobachten.
Die wenigen Menschen, die das Glück hatten zur MIR zu reisen, waren beeindruckt von ihrer Größe. Im Laufe der Zeit waren immer wieder neue Module angebaut worden.
Insgesamt waren über 100 Menschen an Bord der Mir: KosmonautInnen und AstronautInnen aus zwölf verschiedenen Ländern an Bord - darunter auch vier aus Deutschland.
Über 350 Stunden verbrachten die Sternenfahrerinnen und Sternenfahrer bei mehr als 75 Raum-Spaziergängen außerhalb der MIR.
Kosmonaut in einem Raumschiff im All. (Bild: NASA)
Großansicht: Wladimir Poljakow im AllWladimir Poljakow im All
Der längste Weltraumaufenthalt dauerte 437 Tage: Der Russe Wladimir Poljakow war von Januar 1994 bis März 1995 auf der Raumstation MIR.
Das war aber nicht sein einziger Aufenthalt im Weltall - insgesamt verbrachte er ganze 678 Tage auf der russischen Raumstation.
Dieser Rekord wurde erst 1999 von Sergej Awdejew überrundet, der insgesamt 747 Tage im All verbrachte.
 
Autor: Holger Neumann
 
Letzte Änderung am 08. Dezember 2015
 
Raumstation MIR (Bild: dpa)

Raumstation MIR

Ursprünglich sollte sie 7 Jahre im All verweilen - daraus wurden am Ende 15 Jahren.
Mensch im Raumanzug (Bild: dpa)

Erster Mensch im All

Juri Gagarin flog 1961 als erster Mensch ins All und umrundete die Erde.