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Insekt des Jahres 2012 - Hirschkäfer

Etwas ganz besonders

 
Dieser Käfer ist wirklich etwas besonderes: Viele Jahre seines Lebens verbringt er als Larve. Sein eigentliches Käferleben ist aber nur wenige Wochen lang. (Bilder: Landesschau Rheinland-Pfalz 4.11.2011)
 
Naturschützer haben den Hirschkäfer zum Insekt des Jahres 2012 gewählt. Man sieht ihn in Deutschland immer seltener: Europas größter Käfer ist vom Aussterben bedroht.
Das Geweih des Hirschkäfers ist in Wirklichkeit sein riesiger Oberkiefer und nur die Männchen tragen ihn so groß. Hirschkäfer leben im Wald am liebsten auf alten Eichen, deren Saft sie schlürfen.
Naturschützer wollen jetzt herausfinden, wo Hirschkäfer noch in Deutschland leben. Dazu suchen sie  in alten Baumstämmen nach den Larven der Hirschkäfer. Am Anfang sind sie noch winzig, aber nach 6 Jahren haben sie sich dick und fett gefressen. Dann verpuppen sie sich – das heißt sie verwandeln sich innerhalb weniger Wochen von einer Larve zum fertigen Hirschkäfer. Der kriecht dann im nächsten Frühling aus der Erde und hat dann höchstens zwei Monate Zeit, sich sein eigenes Hirschkäferrevier zu erkämpfen.
 
Autor: Boris Bauer
 
Letzte Änderung am 07. Dezember 2015
 
 
Zwei Große Kerbameisen betasten sich. (Bild: dpa picture-alliance )

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