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Luftgeräte

 
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Modell für die Mechanik eine Hubschraubers (Bild: dpa Picture-Alliance)
 
Das italienische Wissenschaftsgenie Leonardo da Vinci ließ nicht nur heißluftgefüllte Heiligenfiguren aus Leinwand oder Papier aufsteigen und entwarf einen funktionierenden Fallschirm - der Wissenschaftler konstruierte auch das erste Modell eines Hubschraubers. Er nannte es "Helicopter". Das kommt vom griechischen "helix" (Spirale) und "pterion" (Flügel). Da zu damaliger Zeit weder die entsprechenden Materialien noch ein tauglicher Antrieb verfügbar waren, wäre dieser Hubschrauber nicht flugtauglich gewesen und für Leonardo musste es bei einer nicht umsetzbaren Studie bleiben.
Heutige Hubschrauber können senkrecht steigen oder sinken, vorwärts, rückwärts oder seitwärts fliegen und sich um die eigene Achse drehen. Mit diesen Eigenschaften sind sie besonders wichtig für die Polizei- und Luftrettung, denn durch ihre extreme Beweglichkeit können sie in schwierigsten Situationen Hilfe und Rettung bringen.
Der Hubschrauber ist schwerer als Luft - er kann trotzdem fliegen, weil er durch die drehenden Rotorblätter Auftriebskraft entstehen lässt. Wenn du im Wasser schwimmst, um nicht unterzugehen, funktioniert das ähnlich. Während du beim Schwimmen das Wasser verdrängst, erzeugt der Hubschrauber mit zunehmender Geschwindigkeit einen Unterdruck über dem Rotor und der Luftdruck unter dem Rotorblatt drückt den Hubschrauber nach oben.
(Bild: dpa Picture-Alliance)