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Spinne des Jahres 2014 - Gemeine Baldachinspinne

Köpfüber fühlt sie sich wohl

 
Die Gemeine Baldachinspinne hängt am liebsten kopfüber in ihrem Netz – denn das entlastet ihre Beine. Die können ihren großen Körper nämlich kaum tragen.
(Bild: Jan Bosselaers; Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz)
 
Wer im Herbst durch die Natur spaziert, hat gute Chancen der Gemeinen Baldachinspinne zu begegnen: Am liebsten hängt sie dann kopfüber in ihrem Netz. Das ist für sie besonders gemütlich, denn ihr massiger Körper ist einfach zu schwer für ihre Beine. Außerdem kann sie sich so von der Herbstsonne den dunklen Bauch wärmen lassen – ihr weiß gemusterter Rücken taugt dazu nicht halb so gut.
Die Baldachinspinne baut ihr wirres Netz in Bodennähe. Sie baut sich fast ein ganzes Zelt. Dabei beginnt sie mit dem Zeltdach, also dem Baldachin – daher der Name Baldachinspinne.
Die Baldachinspinne lebt fast überall in der Welt. Kein Wunder, schließlich hat sie eine clevere Strategie, um sich zu verbreiten: Sie spinnt sich einen Flugfaden und lässt sich daran einfach vom Wind voranwehen.
 
Autorin: Merle Giebeler
 
Letzte Änderung am 18. Dezember 2013
 
 
 
 
 
 
 
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