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Wildtier des Jahres 2016 - Feldhamster

Vom Schädling zum Sorgenkind

 
Der Feldhamster ist Wildtier des Jahres 2016 (Bild: dpa Picture-Alliance)

Der Felshamster ist extrem bedroht. Und das liegt vor allem an der veränderten Landwirtschaft - an Mähdreschern, die die Felder mittlerweile in kürzester Zeit roden können. So gehen dem Feldhamster mit einem Schlag die Getreide- und Grünflächen verloren, die er dringend braucht, um sich vor Feinden zu schützen, um Nahrung zu finden und um Wintervorräte zu sammeln.
Der Bestand des Feldhamsters, der noch vor einigen Jahren als Plagegeist galt, muss daher dringend geschützt werden! Landwirte sollen ihre Felder "hamsterfreundlich" bewirtschaften und einen Getreidestreifen stehen lassen. Auch der Anbau von Klee würde dem kleinen Nager helfen, damit er frisches Futter finden kann.
Um darauf aufmerksam zu machen, dass der Feldhamster vom Aussterben bedroht ist, wurde er von der "Schutzgemeinschaft Deutsches Wild" erneut zum Wildtier des Jahres 2016 gewählt. Er war es schon einmal 1996 und leider hat sich seitdem seine Lage verschlimmert.
 
Autorin: Ursi Zeilinger
 
Letzte Änderung am 08. Dezember 2015
 
 
 
 
 
 
 
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