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Wildtier des Jahres 2011 - Luchs

Die größten Raubkatzen Europas

 
Fast waren die Luchse aus den deutschen Wäldern verschwunden. Inzwischen leben wieder mehr Luchse bei uns. Deshalb ist der Luchs zum Wildtier des Jahres 2011 gewählt worden. (Bilder: dpa picture-alliance)
 
Luchse sind die größten Raubkatzen Europas. Leise schleichen sie sich an ihre Beute heran und schnappen dann ganz schnell zu. Luchse lieben Wälder. Dort sind sie mit ihrem getupften Fell zwischen den Blättern und Ästen so gut getarnt, dass man sie so gut wie nie zu sehen bekommt. Im Winter schützt sie ihr dichtes Fell vor der schlimmsten Kälte. Du erkennst Luchse auch an dem typischen Pinsel an ihren Ohren.
Luchsbabies werden zwischen Mai und Juni geboren. Bereits mit sechs oder sieben Monaten unternehmen die Jungen erste Jagdversuche.
Die Reviere der Luchse sind groß. Denn nur in großen Waldgebieten können die scheuen Tiere ungestört umherstreifen und genügend Nahrung finden. Damit die Reviere nicht durch straßen unterbrochen werden, braucht es sogenannte Grünbrücken. Davon gibt es in Deutschland noch zu wenig. Deshalb sind hier bisher nur vereinzelt Luchse gesichtet worden.
Möchtest du auch einmal schleichen, spähen und deine Ohren spitzen wie ein Luchs? Das kannst du zum Beispiel auf dem ersten Luchspfad Deutschlands in Baden-Baden tun. Dort kannst du viel über den Luchs und seinen Lebensraum erfahren.
 
Autorin: Linda Gehbauer
 
Letzte Änderung am 08. Dezember 2015
 
 
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