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Fisch des Jahres 2014 - Stör

Ein wahres Urgestein

 
In Deutschland wurde seit fast 100 Jahren kein Stör mehr in freier Wildbahn gesehen. Nun wird versucht, den Stör wieder dort auszuwildern, wo er einst heimisch war - zum Beispiel in deutschen Flüssen. (Bilder: DAFV; dpa picture-alliance)
 
Ein wahres Urgestein ist er, der Fisch des Jahres 2014: Den Stör gibt es schon seit 250 Millionen Jahren. Er ist älter als die Dinosaurier! In Deutschland wurde aber schon seit fast 100 Jahren kein Stör mehr in freier Wildbahn gesehen. Und auch im restlichen Europa ist er nur noch sehr selten. Durch den Bau von immer mehr Wasserkraftwerken und Wehren wird ihm sein Lebensraum genommen. Außerdem sind Feinschmecker auf sein Fleisch und seine Eier, den Kaviar, aus.
Der Stör ist ein Wanderfisch: Er lebt normalerweise im Meer. Zum Laichen zieht er aber in Flüsse und legt seine Eier an Stellen mit starker Strömung ab.
Der Stör mag am liebsten Würmer, Weichtiere oder kleine Fische, die er am Meeresboden findet. Mit Hilfe von vier Barteln kann er sein Futter super in den Mund befördern.
In Deutschland setzt sich seit 1994 die Gesellschaft zur Rettung des Störs für den fast ausgestorbenen Fisch ein. So wird zum Beispiel versucht, Störe wieder dort auszuwildern, wo sie einst gelebt haben, zum Beispiel in der Oder.
 
Autorin: Merle Giebeler
 
Letzte Änderung am 22. November 2013
 
 
 
 
 
 
 
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