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"Fridays for Future"

Die Proteste gehen weiter

 
Die Bewegung "Fridays for Future" wird größer: Inzwischen wird in über 110 Ländern gestreikt, allein in Deutschland an über 210 Orten.
 
Unter dem Motto "Fridays for Future" streiken Schülerinnen und Schüler jeden Freitag während der Schulzeit für Klimaschutz. Die Protestierenden wollen darauf aufmerksam machen, dass sie sich um ihre Zukunft sorgen. Sie fordern von der Politik, endlich zu handeln und sich für echten Klimaschutz einzusetzen. Ein zentraler Punkt ist für sie der sofortige Ausstieg aus der Kohleenergie.
 
Protestplakat mit der Parole "Die Erde kocht vor Wut" (Bild: imago)Für den Klimaschutz
Unter dem Motto "Fridays for Future" (übersetzt: Freitage für die Zukunft) streiken Schülerinnen und Schüler jeden Freitag für Klimaschutz. Sie bringen selbstgemalte Plakate mit, auf denen etwa „Klimaschutz statt Kohleschmutz“ steht.
Die Protestierenden wollen darauf aufmerksam machen, dass sie sich um ihre Zukunft sorgen. Sie fordern von der Politik, endlich zu handeln, um den Klimawandel aufzuhalten. Eine ihrer zentralen Forderungen ist der sofortige Ausstieg aus der Kohleenergie.
Kritik und Unterstützung
Manche kritisieren, dass die Kinder und Jugendlichen während der Schulzeit streiken. Es gibt aber auch viel Unterstützung: Denn inzwischen haben sich auch viele Erwachsene, darunter vor allem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, der Bewegung angeschlossen.
Greta Thunberg (Bild: dpa Bildfunk)Greta Thunberg
Vorbild für die Proteste ist die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg. Seit August 2018 geht sie freitags nicht in die Schule, um stattdessen für Klimaschutz zu protestieren. Sie sagt, dass sie keinen Sinn darin sieht, für eine Zukunft zu lernen, wenn gleichzeitig niemand etwas tut, um diese Zukunft zu retten.
Greta Thunberg wurde für ihr Engagement für den Friedensnobelpreis nominiert.
 
Autorin: Lisa Fuderer
 
Letzte Änderung am 19. März 2019
 
Schüler demonstrieren mit Plakaten für den Klimaschutz (Bild: SWR)

Streik statt Schule

Schülerinnen und Schüler protestieren jeden Freitag für Klimaschutz.
Windräder mit drehenden Rotoren (Bild: dpa)

Weltumwelttag

Jedes Jahr am 5. Juni findet der Weltumwelttag statt. Er ruft zum Schutz unsere Umwelt auf.
Viele Autos (Bild: dpa Picture-Alliance)

Wettermacher Mensch

Das Klima ändert sich und wir Menschen haben darauf großen Einfluss.