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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Graupapagei

Ernährung
Ein Graupapagei mit einer Traube im Schnabel (Bild: SWR)Wilde Graupapageien fressen Nüsse, Beeren und andere Früchte, manchmal auch Insekten.

Werden Graupapageien als Haustiere gehalten, bekommen sie eine Mischung aus Samen und Nüssen gefüttert. Außerdem mögen sie frisches Obst und Gemüse.
Ein Graupapagei hält eine Traube zwischen seinen Krallen und frisst (Bild: SWR)Besonders gern naschen sie Ananas, Äpfel, Kirschen, Melonen, Weintrauben oder Orangen.
Als Gemüse eignen sich Auberginen, Broccoli, Erbsen, Kohlrabi, Mais, Möhren, Tomaten oder Zucchini.
Vorsicht: Avocados sind für Graupapageien giftig!
Haltung
Ein Graupapagei sitzt auf einer Hand (Bild: SWR)Wenn man einen Graupapagei hält, sollte immer ein Erwachsener die Verantwortung übernehmen: es sind nämlich ziemlich anspruchsvolle Tiere, die viel Zuwendung brauchen.

Außerdem muss man eine Menge über das Verhalten der Papageien wissen und sich vor dem scharfen Schnabel in Acht nehmen.

Graupapageien brauchen viel Bewegung. Im Käfig kann man sie deshalb nur halten, wenn sie täglich frei im Zimmer herumfliegen können.

Ein Graupapagei im Käfig (Bild: SWR)Der Käfig muss mindestens so groß sein, dass das Tier bequem seine Flügel ausbreiten kann. Die Grundfläche sollte also mindestens 80 mal 50 Zentimeter sein, besser ist natürlich ein größerer Käfig.
Die Gitterstäbe sollen waagrecht sein, damit sich die Vögel beim Klettern gut daran festhalten können.
Die Bodenschale muss aus festen Kunststoff und so konstruiert sein, dass die Ränder für den scharfen Papageien-Schnabel nicht erreichbar sind.
Graupapageien zerlegen nämlich alles mit ihrem Schnabel, fressen manchmal kleine Teile und werden davon krank. Neben zwei Futternäpfen und einem Wassernapf gehören zwei bis drei Sitz-Stangen in den Käfig.

Wohler fühlen sich Graupapageien in einer großen Voliere, die etwa 200 mal 100 Zentimeter groß und 180 Zentimeter hoch ist. Hier kann man zwei Papageien halten, und sie haben trotzdem noch genug Platz, um sich zu bewegen. Dort gibt es auch genug Platz für einen Kletterbaum, der schnell zum Lieblings-Spielplatz eines Graupapageis werden wird.

Käfig oder Voliere sollten in einer hellen Ecke stehen, aber nicht direkt von der Sonne beschienen werden. Am wohlsten fühlen sie sich bei -18 bis 20 Grad Celsius. Ganz wichtig: Der Platz muss vor Zugluft geschützt sein.
Pflegeplan
Täglich muss das Futter gewechselt werden, dabei reinigt man auch alle Futternäpfe. Am besten spült man sie mit klarem Wasser aus, trocknet sie ab und füllt sie wieder. Einmal pro Woche wird die Bodenschale des Käfigs heiß ausgewaschen. Und alle drei bis vier Wochen muss man den ganzen Käfig mit den Gitterstäben und Sitz-Stangen sauber machen.
Autorin: Barbara Kiesewetter