SWR Kindernetz
ProgrammvorschauPodcast

Tierlexikon für Kinder - Archiv

Huhn

Ernährung
Ein Westfälischer Totleger auf einer Wiese (Bild: SWR)Hühner fressen sowohl Pflanzen als auch Fleisch und Fisch.
Wenn sie frei herum laufen können, suchen sie im Boden nach Körnern, Insekten und Würmern.
Außerdem fressen sie Pflanzen wie Klee, Löwenzahn und Brennnesseln.
Fertig-Futter für Hühner besteht aus Getreide und eiweißhaltigem Fleischmehl.

Da Hühner wie alle Vögel keine Zähne haben, zerdrücken sie die Nahrung mit der Zunge. Durch den Schlund gelangt sie dann in den Kropf, wo sie etwas aufgeweicht wird.

Zerkleinert wird die Nahrung erst im Magen: Die Hühner fressen kleine Steine und Sand, die dabei helfen, das Futter im Muskelmagen zu zermahlen. Steinchen und Sand ersetzen also die Zähne.
Haltung
In Legebatterien haben die Tiere kaum Platz (Bild: SWR)
Früher wurden die meisten Hühner auf Bauernhöfen gehalten und durften frei über die Wiesen stolzieren und nach Futter suchen.
Heute ist das meistens anders: Viele Hühner werden in Legebatterien gehalten, wo sie in viel zu engen Käfigen leben müssen.

Das liegt daran, dass immer mehr Menschen Eier und Hühnerfleisch so billig wie möglich kaufen wollen und deshalb große Mengen davon benötigt werden.

Auch in der Bodenhaltung geht es den Tieren häufig nicht viel besser: Hier leben die Tiere zu Tausenden in einem großen Stall, in dem es nur künstliches Licht gibt. Dort haben sie keine Möglichkeit, sich zurückzuziehen und sich auszuruhen.
Zwei Deutsche Lachshühner auf einer Wiese (Bild: SWR)Nur wenige Hühner werden in der so genannten Auslaufhaltung gehalten und können noch im Freien herumlaufen und sich bewegen.
Ihre Eier kosten natürlich ein paar Cents mehr. Aber die Hühner können ein Leben führen, das ihren Bedürfnissen und ihrer Art entspricht: Hühner lieben es, im Boden zu scharren und dort nach Nahrung zu suchen.
Pflegeplan
Hühner brauchen täglich frisches Wasser und Futter. Außerdem muss regelmäßig der Stall gereinigt werden.
Autorin: Barbara Kiesewetter