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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Husky

Huskys sind eine ganz besondere Hundeart. Sie können sehr weite Strecken zurücklegen und helfen dem Menschen schon seit langer Zeit beim Transport durch kalte Regionen.
Ein Husky ist etwas aus der Puste (Bild: picture alliance / dpa)

Canis lupus familiaris, Alaskan Husky, Sibirian Husky

Huskys brauchen viel soziale Kontakte und Zuneigung. Wenn sie als Schlittenhunde gehalten werden, leben sie meist im Rudel.
Aussehen
Zwei Alaskan Huskys (Bild: SWR)
Alaskan Huskys sind eine besondere Züchtung der Schlittenhunde, die aus der Kreuzung von Sibirian Huskys mit anderen Wind- und Jagdhunden entstanden ist.

Auf den ersten Blick sehen sie deshalb auch nicht wie typische Schlitten-Hunde aus: Sie können schwarz, rotbraun, weiß oder gescheckt sein. Außerdem haben sie entweder kleine Steh- oder Schlappohren.
Ihre Vorfahren, die Sibirian Huskys, haben dagegen aufrecht stehende Ohren und ein sehr dickes Fell.

Sibirian Huskys beim Schlittenrennen (Bild: SWR)
Sie sind meist schwarz gefärbt, es gibt aber auch rötliche Tiere. Bauch und Beine sind weiß, ihre Augen meistens blau und nur bei relativ wenigen Tieren braun.
Von den Alaskan Huskies kann man sie sofort durch die typische weiße Gesichtsmaske unterscheiden.
Die Augen der Alaskan Huskys sind nicht immer blau - es gibt auch welche mit braunen Augen.
junger Alaskan Husky (Bild: SWR)
Sie haben eine Schulterhöhe von 55 bis 60 Zentimeter. Die Weibchen wiegen 22 bis 25 Kilogramm, die Männchen (Rüden) 25 bis 27 Kilogramm. Schwerer dürfen sie nicht sein, da sie sonst nicht mehr so schnell sind und den Schlitten nicht mehr so gut ziehen können.

Das Fell der Alaskan Huskys ist nicht ganz so dick wie das anderer Schlittenhunde, aber es reicht aus, um sie vor extremer Kälte zu schützen. Außerdem hat das dünnere Fell den Vorteil, dass ihnen auch bei warmen Temperaturen nicht gleich die Puste ausgeht.

Die Pfoten der Huskys sind so kräftig, dass ihnen selbst Eis und Schnee nichts anhaben können.
Heimat
Die verschiedenen Schlittenhunde-Rassen stammen alle aus den kältesten Regionen der Nordhalbkugel: aus Sibirien, Grönland, Alaska und aus den arktischen Regionen Kanadas.
Lebensraum
Huskys ziehen einen Schlitten (Bild: SWR)
Schlittenhunde haben immer mit den Menschen gelebt, die sie als Zug- und Lasttiere verwendet haben:

Mit den Nomadenvölkern Sibiriens, mit den Eskimos, mit den Indianern im Norden Nordamerikas und mit den Bewohnern Grönlands.
Rassen und Arten
Es gibt 4 anerkannte Rassen: Sibirian Husky, Alaskan Malamute, Grönlandhund und Samojede. Der Alaskan Husky gehört offiziell nicht zu den anerkannten Rassen. Denn bei ihm wurden verschiedene andere Rassen wie Jagd -und Windhund eingezüchtet.

Der Sibirian Husky ist einer der Vorfahren des Alaskan Husky. Er stammt, wie sein Name sagt, aus der Region zwischen Lena, Beringmeer und Ochotskischem Meer in Sibirien. Dort waren diese Hund die Helfer von Rentierzüchtern, Fischern und Jägern. Im Jahr 1909 brachte ein russischer Pelzhändler zum ersten Mal einen Sibirian Husky nach Alaska.
Lebenserwartung
Schlittenhunde können wie Haushunde bis etwa 14 Jahre alt werden.
Autorin: Barbara Kiesewetter