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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Kakadu

Ernährung
Kakadu bei der Nahrungsaufnahme (Bild: SWR)
Kakadus fressen vor allem Samen, Kräuter, Beeren und Früchte; ab und zu aber auch kleine Raupen.

In Gefangenschaft lieben sie abwechslungsreiches Futter aus Nüssen und Samen sowie frisches Obst und Gemüse: Dazu gehören zum Beispiel Äpfel, Ananas, Bananen, Orangen, Weintrauben, Kohlrabi, Möhren oder Paprika.

Auf keinen Fall darf man einem Kakadu zu viel Futter geben: Er wird sonst dick und krank.
Haltung
außergewöhnliches Exemplar (Bild: SWR)
Kakadus brauchen Platz: Am besten ist eine große Voliere, die - für einen Gelbhauben-Kakadu - 3 Meter lang, 1 Meter breit und 2 Meter hoch sein muss.

Ein Käfig ist viel zu klein - selbst, wenn der Kakadu den ganzen Tag über frei herumfliegen kann, dient er höchstens als Fress- und Schlafplatz.

Auch wenn Kakadus in einer Voliere leben, müssen sie jeden Tag im Zimmer frei herumfliegen dürfen.
Kakadu von oben (Bild: SWR)
Dabei muss man allerdings gut auf sie aufpassen: Für Kakadus ist alles ein Spielzeug, und mit ihrem Schnabel zerlegen sie alles, was ihnen in die Quere kommt.
Kakadus sollte man immer nur aus einer Nachzucht kaufen. Nur so lässt sich verhindern, dass keine bedrohten Arten gefangen werden - und dass viele Tiere auf dem langen Weg von ihrer Heimat zu uns sterben.

Jeder Kakadu aus einer Zucht trägt deshalb einen Ring mit einer Nummer. Das Tier muss bei der Naturschutzbehörde angemeldet werden.
Pflegeplan
Der Futternapf wird täglich mit heißem Wasser gereinigt und mit frischem Futter aufgefüllt. Damit die Tiere nicht krank werden, muss man täglich den Kot entfernen und jede Woche Käfig, Sitzstangen und Spielzeug gründlich sauber machen.
Autorin: Barbara Kiesewetter