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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Regenbogenboa

Ernährung
Regenbogenboa frisst eine Maus.   (Bild: SWR)
Regenbogenboas leben in der Natur vor allem von kleinen Säugetieren und Vögeln.

Sie überwältigen ihre Beute mit einem Biss, halten sie fest umschlungen, erdrücken sie dann und verschlingen sie in einem Stück.
Haltung
Terrarium für eine Regenbogenboa  (Bild: SWR)
Regenbogenboas werden gerne in Terrarien gehalten, weil sie als relativ friedlich gelten. Sie brauchen allerdings viel Platz sowie eine hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Während für Jungtiere eine Plastikkiste mit Luftlöchern, Versteck und Wasserschale reicht, brauchen ausgewachsene Tiere mindestens 1,2 bis 1,8 Quadratmeter Bodenfläche. Außerdem muss das Terrarium mindestens einen Meter hoch sein, weil Regenbogenboas Äste zum Klettern brauchen.
Die Temperatur muss Nacht zwischen 21 und 24° C liegen. Am Tag sind 21 bis 32° C nötig. Wärmer darf es nicht sein. Die Luftfeuchtigkeit muss bei 70-80% liegen. Nachts sollte sie noch höher sein, weil die Schlangen sonst unter Austrocknung leiden.
Der Boden wird mit Terrarienerde ausgestreut.
Pflegeplan
Regenbogenboas bekommen in Gefangenschaft vor allem Mäuse, kleine Ratten, Meerschweinchen und Küken zu Fressen. Die Größe der Beute muss im Umfang etwas kleiner sein als die dickste Stelle der Schlange. Ganz junge Tiere werden alle sieben bis zehn Tage gefüttert, etwas größere und erwachsene nur alle zehn bis vierzehn Tage.

Zum Trinken brauchen Regenbogenboas immer mehrere Schalen mit frischem, sauberen Wasser.
Autorin: Barbara Kiesewetter