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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Rotaugenlaubfrosch

Ernährung
Das Gesicht eines Rotaugenlaubfrosches (Bild: SWR)
Rotaugenlaubfrösche ernähren sich vor allem von kleinen Tieren wie Insekten.

In Gefangenschaft werden sie mit Heimchen, Grillen, Motten, Nachtfaltern, kleinen Heuschrecken und anderen Insekten gefüttert.
Haltung
Rotaugenlaubfrösche werden gern in Terrarien gehalten, weil sie so attraktiv sind.
Zwei Rotaugenlaubfrösche im Terrarium (Bild: SWR)
Sie sind aber keine Tiere für Anfänger, da sie ziemlich anspruchsvoll sind.
Außerdem werden sie erst am Abend munter, so dass man sie erst beobachten kann, wenn es dunkel ist.

Dann sind sie nur zu sehen, wenn man eine schwache Rot- oder Blaulichtlampe installiert. Doch selbst dadurch fühlen sich die Tiere oft gestört und verstecken sich.

Rotaugenlaubfrösche werden oft in Gruppen gehalten. Für etwa sechs Tiere ist ein Terrarium mit 80 bis 100 Zentimeter Länge, 70 bis 80 Zentimeter Breite und mindestens 120 Zentimeter Höhe nötig - schließlich wollen die Baumbewohner auf den Pflanzen und Ästen so weit wie möglich nach oben klettern.
Rotaugenlaubfrosch an der Terrariumwand (Bild: SWR)
Weil Rotaugenlaubfrösche aus den Tropen stammen, muss das Terrarium 12 Stunden täglich beleuchtet werden.

Die Temperatur sollte am Tag zwischen 26 und 30°C liegen, in der Nacht bei etwa 20 bis 24°C. Die Luftfeuchtigkeit muss 60 bis 80 % betragen.

Sollen sich die Tiere fortpflanzen, brauchen sie 100 % Luftfeuchtigkeit. Auch nachts sollte die Feuchtigkeit bei 100 % liegen. Ist sie zu niedrig, trocknen die Tiere leicht aus. Eingerichtet wird das Terrarium mit vielen Pflanzen und Ästen sowie einer Wasserschale.
Autorin: Barbara Kiesewetter