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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Skorpion

Ernährung
Ein Kaiserskorpion frisst ein Insekt (Bild: SWR)
Der Afrikanische Kaiserskorpion frisst vor allem Insekten. In der Natur ernährt er sich hauptsächlich von Tausendfüßlern.

Im Terrarium füttert man ihn am besten mit Grillen, Heuschrecken und Schaben, aber auch mit ganz jungen Mäusen. Gibt es nicht genug Futter, machen sie nicht einmal vor ihren Artgenossen Halt.

Dann werden sie zu Kannibalen! Im Terrarium ist es deshalb wichtig, die Tiere ausreichend zu füttern, nur dann kann man mehrere in einem Behälter halten.

Sie können aber auch sehr genügsam sein: Ist Nahrung knapp, kommen gut ernährte Tiere auch mal monatelang ohne Futter aus.
Haltung
Terrarium (Bild: SWR)
Weil sie relativ friedlich sind, werden viele Kaiserskorpione in Terrarien gehalten, meist in Gruppen von drei bis fünf Tieren.

Ein Kaiserskorpion braucht ein Terrarium von etwa 60 x 30 x 30 Zentimetern, mehrere Tiere ein entsprechend größeres.
Der Boden wird mit einer acht Zentimeter dicken Schicht aus leicht feuchter Erde und Sand ausgestreut, sodass sich die Tiere auch vergraben können. Korkrinde und Äste dienen als Verstecke und zum Klettern.
Kaiserskorpion im Terrarium (Bild: SWR)
Die Temperatur muss tagsüber bei 26°C liegen, nachts bei etwa 20°C.

Die Luftfeuchtigkeit soll in der Nacht 85 bis 95 % betragen, am Tag 65 bis 80 %.
Eine spezielle Heizlampe in einer Ecke sorgt dafür, dass die Skorpione einen Sonnenplatz haben.

Weil der Stich der Tiere für empfindliche Menschen gefährlich sein kann, dürfen sie nur in gut geschützten Terrarien gehalten werden und gehören unbedingt in die Obhut eines erfahrenen, erwachsenen Pflegers.

Müssen die Tiere einmal umgesetzt werden, packt man sie niemals mit der Hand, sondern mit einer langen Pinzette am Stachel. So besteht keine Gefahr, dass der Pfleger gestochen oder der Skorpion verletzt wird.
Pflegeplan
Die Kaiserskorpione müssen nur alle fünf Tage gefüttert werden.
Autorin: Barbara Kiesewetter