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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Stirnlappenbasilisk

Alltag
Ein Stirnlappenbasilisk klettert über Äste (Bild: SWR)Stirnlappenbasilisken sind sehr eindrucksvoll: Die schillernde Färbung, der Kamm auf dem Rücken und Stirn- und Kopflappen lassen sie aussehen wie Mini-Drachen.
Die Tiere können dank ihrer Zehen und Krallen hervorragend auf Bäumen klettern. Auch auf dem Boden bewegen sie sich geschickt und rennen bis zu sieben Kilometer pro Stunde schnell.
Sie sind aber auch prima Schwimmer und tauchen gut.
Ein Stirnlappenbasilisk läuft über das Wasser (Bild: SWR)Ganz ungewöhnlich ist, dass sie sogar kurze Zeit über das Wasser laufen können. Möglich ist dies, weil ihre Zehen durch einen Hautsaum verbreitert sind.
Außerdem rennen sie dabei sehr schnell auf den Hinterbeinen und berühren so die Wasseroberfläche nur ganz kurz.
Stirnlappenbasilisken sind tagaktive Tiere. Nachts schlafen sie auf dünnen Zweigen über Gewässern, weil sie dort vor Schlangen besser geschützt sind. Bei Gefahr springen sie ins Wasser und tauchen zum Grund.
Freunde und Feinde
Zu den Feinden der Stirnlappenbasilisken zählen vor allem Schlangen. Wenn sie sich bedroht fühlen, richten sie sich auf und rennen blitzschnell auf den Hinterbeinen davon.
Nachwuchs
Bei den Stirnlappenbasilisken ist das ganze Jahr über Paarungszeit. Nach der Paarung entwickeln sich die Eier noch 40 bis 45 Tage im Bauch der Mutter. Dann legt das Weibchen etwa 15 Eier ab, aus denen nach 60 bis 75 Tagen die Jungen schlüpfen. Je wärmer es ist, umso rascher wachsen die Babys heran und umso früher krabbeln sie aus den Eiern.
Frisch geschlüpfte Stirnlappenbasilisken sind etwa zwölf Zentimeter lang und wiegen rund zweieinhalb Gramm. Nach fünf bis sechs Wochen häuten sie sich zum ersten Mal. Mit etwa zweieinhalb Jahren sind sie erwachsen und geschlechtsreif.
Autorin: Barbara Kiesewetter