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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Vogelspinne

Ernährung
Riesenvogelspinne (Theraphosa Blondi) mit ihrer Beute (Bild: SWR)Vogelspinnen fressen vor allem Insekten, aber auch andere Spinnen und kleine Wirbeltiere wie Mäuse oder Eidechsen.

Wichtig ist, dass die Beute sich bewegt - sonst wird sie von der Spinne nicht erkannt.
Haltung
Eine Riesenvogelspinne (Theraphosa Blondi) in einem Terrarium (Bild: SWR)Manche Menschen halten Vogelspinnen als Heimtiere im Terrarium. Die idealen Haustiere sind sie aber wirklich nicht: Vogelspinnen sind nachtaktiv und bleiben am Tag in ihrem Versteck.

Vor der Häutung verkriechen sie sich ihren Höhlen oder Gespinsten und kommen oft erst nach Wochen wieder hervor.

Außerdem sind sie keine Tiere zum Anfassen: Für Vogelspinnen bedeutet das großen Stress.
Eine Riesenvogelspinne (Theraphosa Blondi)  (Bild: SWR)Und man sollte nicht vergessen, dass ihr Biss giftig ist. Menschen mit einer Allergie gegen Insektengifte dürfen deshalb auf keinen Fall Vogelspinnen halten.

Ein Terrarium für Vogelspinnen muss eine Grundfläche von 30 mal 30 Zentimeter, bei großen Arten von 30 mal 40 Zentimeter haben.

Auf den Boden kommt eine Schicht aus Erde und Laub; außerdem wird das Terrarium bepflanzt. Da Vogelspinnen aus warmen Ländern kommen, brauchen sie ein warmes und feuchtes Klima: Das Terrarium muss beheizt werden, so dass die Temperatur bei 22 bis 25° Celsius liegt. Die Luftfeuchtigkeit muss 70 bis 80 Prozent betragen.
Autorin: Barbara Kiesewetter