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Zebramanguste

Zebramangusten (Bild: SWR)

Mungos mungo

Flink wie Wiesel flitzen Zebramangusten auf der Suche nach Futter gemeinsam durch die afrikanische Savanne: Die kleinen Raubtiere sind ganz schön mutig und überwältigen im Team sogar giftige Schlangen.
Aussehen
Zebramangusten gehören zur Familie der Mangusten, zur Überfamilie der Katzenartigen und zur Ordnung der Raubtiere. Die Tiere sehen ein wenig wie Marder oder Erdmännchen aus. Doch nur mit Letzteren sind sie nahe verwandt: Die sehr viel kleineren Erdmännchen gehören ebenfalls zur Familie der Mangusten. 
Der Körper der Zebramangusten ist schlank und lang gestreckt. Er misst von der Schnauze bis zum Po 30 bis 40 Zentimeter, dazu kommt der 18 bis 31 Zentimeter lange Schwanz. Der Kopf ist kegelförmig, die Schnauze spitz, die Ohren sind rund und ziemlich klein. Die Tiere haben kräftige, scharfe Zähne – kein Wunder, schließlich sind sie Raubtiere. 
zwei Zebramangusten mit typischem Streifenmuster (Bild: picture alliance / Arco Images)
Das Fell ist rau und hellgrau bis dunkelbraun gefärbt. Der Schwanz sowie die Vorder- und Hinterbeine sind dunkler. Die Pfoten enden jeweils in fünf Zehen mit langen, gebogenen Krallen. Typisch sind die zehn bis 15 dunklen Querstreifen von der Rückenmitte bis zum Po. Weil diese Streifen ein wenig an die von Zebras erinnern, bekamen die Tiere den Namen „Zebramanguste“.
Männchen und Weibchen sind schwer zu unterscheiden, da sie gleich aussehen und auch mehr oder weniger gleich groß und schwer sind: Ein erwachsenes Tier wiegt zwischen 900 Gramm und 1,9 Kilogramm.
Heimat
Zebramangusten sind in Afrika südlich der Sahara vom Senegal bis hinüber nach Äthiopien und Eritrea und in Richtung Süden bis nach Südafrika zu finden.
Lebensraum
Die kleinen Raubtiere fühlen sich überwiegend in Savannen und Wäldern wohl. Wüsten und Halbwüsten, aber auch Gebirge meiden sie.
Rassen und Arten
Zur Familie der Mangusten gehören etwa 34 verschieden Arten. Die meisten leben in Afrika, einige aber auch in Südasien und eine Art sogar in Europa auf der Iberischen Halbinsel. Viele der Arten sind Einzelgänger. Nur Zebramangusten, Zwergmangusten und Erdmännchen leben in Gruppen.
Lebenserwartung
Zebramangusten können in Gefangenschaft neun bis zehn Jahre alt werden. Das ist ein ziemlich hohes Alter für ein so kleines Tier. In der freien Natur überleben sie aber nur selten so lange.
Autorin: Barbara Kiesewetter
 
 
 
 
 
 
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