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Plastik in Kosmetikprodukten erkennen

 
Meeresbiologin Sandra von Greenpeace gibt Tipps, wie man Plastik in Kosmetik entlarven kann und welche Gefahren Mikroplastik für unsere Umwelt und unsere Meere sind.
 
Nicht nur die Verpackung von Kosmetikprodukten ist häufig aus Plastik, was viele nicht wissen, auch in der Kosmetik selbst steckt sehr oft Plastik.
Jeden Tag gelangt dieses Mikroplastik aus Peelings, Duschgels oder Make-up über den Abfluss in unsere Flüsse und Meere weil es in Kläranlagen nicht herausgefiltert werden kann.
Diese Checkliste hilft dir, gängige Kunststoffe inklusive Silikone in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten zu erkennen.
• Acrylate Copolymer (AC)
• Acrylate Crosspolymer (ACS)
• Dimethiconol
• Methicone
• Polyamide (PA, Nylon)
• Polyacrylate (PA)
• Polymethyl methacrylate (PMMA)
• Polyquaternium (PQ)
• Polyethylene (PE)
• Polyethylene glycol (PEG)*
• Polyethylene terephthalate (PET)
• Polypropylene (PP)
• Polypropylene glycol (PPG)*
• Polystyrene (PS)
• Polyurethane (PUR)
• Siloxane
• Silsesquioxane
* v.a. biologisch schwer abbaubare Verbindungen, erkennbar an Werten über 50 (z.B. PEG 120)
Wenn du darauf verzichten kannst, dann trägst du sehr viel zum Schutz unserer Umwelt und unserer Meere bei.