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Unterschiedlichen Luftdruck spüren wir in den Ohren, beim Achterbahn fahren im Rücken und beim Wetter.

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Hast du schon mal bei einer Achterbahnfahrt ein Drücken in den Ohren gespürt? - Das war Luftdruck.

Kinder in Achterbahn (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture-alliance/dpa/dpaweb/Fotograf: Ingo Wagner)
picture-alliance/dpa/dpaweb/Fotograf: Ingo Wagner

Luft besteht aus vielen winzigen Teilchen, die haben ein Gewicht und werden von der Erde angezogen - die Luft drückt nach unten. In Höhenlagen gibt es weniger Teilchen, daher ist dort der Druck geringer. Der Unterschied ist in den Ohren spürbar.

Denn im Kopf bleibt der Luftdruck gleich und der Druck im Ohr passt sich der Veränderung an. Wenn der äußere Luftdruck kleiner wird, wird das Trommelfell leicht nach außen gedrückt. Fährst du schnell nach unten, ist es umgekehrt.

Unser Wetter hängt eng mit dem Luftdruck zusammen

Illustration: Luftzirkulation im Hochdruck- und im Tiefdruckgebiet (Foto: SWR)

Wenn die Sonne die Luft am Erdboden erwärmt, dehnt sie sich aus, wird leichter und steigt auf. Wo es weniger Luftteilchen gibt, ist der Luftdruck geringer - es entsteht ein Tiefdruckgebiet.

Um den niedrigen Luftdruck am Erdboden auszugleichen, strömt Luft in das Gebiet und Wind entsteht.

Die aufsteigende warme Luft transportiert Luftfeuchtigkeit - weil sich die Luft in größerer Höhe wieder abkühlt, werden daraus Wolken.

Abgekühlte Luft ist schwer und sinkt neben dem Tiefdruckgebiet wieder ab. Auf dem Weg nach unten erwärmt sich die kalte Luft, nimmt dabei Wasserdampf auf und löst so die Wolken auf - das Wetter wird schön. Weil die sinkenden Luftmassen auf die Luft darunter drücken, nennt man den Bereich Hochdruckgebiet.

Um das Wetter vorhersagen zu können, messen Meteorologen den Luftdruck mit einem Barometer. Das kannst du dir sogar selber bauen!

Wetterbarometer selbst gemacht (Foto: SWR)

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