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Berge sind nicht immer da gewesen, sondern erst im Laufe der Jahrtausende entstanden.

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Lange Zeit wusste niemand so genau, wie die Gebirgsbildung nun eigentlich vor sich geht. Erst vor etwa dreißig Jahren konnten Wissenschaftler*innen das Rätsel lösen:

Vor mehr als 200 Millionen Jahren gab es nur einen einzigen Kontinent: den Ur-Kontinent Pangäa.
Der lag inmitten eines riesengroßen Ur-Ozeans. Die Strömungen, die unterhalb des Kontinents verliefen, zerrten so sehr an ihm, dass er eines Tages auseinanderbrach.

Die Bruchstücke - die so genannten Kontinentalplatten - drifteten zuerst auseinander und dann wieder aufeinander zu.

Wo sich die Kontinentalplatten bewegen, können Gebirge entstehen. Dies ist auf drei verschiedene Arten möglich:

Driften die Kontinentalplatten auseinander, senkt sich die Erdkruste an einigen Stellen ab.

An den angrenzenden Stellen wird sie dabei nach oben gedrückt. Ein Gebirge entsteht.

Ein Berg unter blaumem Himmel (Foto: Colourbox)

Auch wenn sich zwei Platten aneinander vorbei bewegen, können Gebirge entstehen.

Die Platten sind an ihren Rändern nicht glatt. Deshalb reiben sie aneinander und "verhaken" sich manchmal sogar.

Die Kräfte, die entstehen, wenn die Platten aufeinander treffen, reichen aus, um Kilometer hohe Berge hervorzubringen.

Bei der dritten Möglichkeit bewegen sich zwei Platten aufeinander zu.

Dabei kann es passieren, dass sich eine ozeanische Platte - so wird die Erdkruste auf dem Meeresgrund genannt - unter eine kontinentale Platte schiebt.

Dabei türmen sich an der Grenze zwischen Land (Kontinent) und Ozean hohe Gebirge auf - wie zum Beispiel die Anden in Südamerika.

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