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Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes gibt es seit dem 20. November 1989. In 54 Artikeln werden die Rechte der Kinder festgehalten.

T-Shirtaufdruck: Kinder haben was zu sagen (Foto: picture-alliance / Reportdienste, dpa picture-alliance)
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Kinder haben Rechte?

Klar, die sind sogar in Gesetzen und internationalen Abkommen geregelt. Eines davon ist das "Übereinkommen über die Rechte des Kindes" der Vereinten Nationen, kurz "Kinderrechtskonvention". Die gibt es seit dem 20. November 1989 und darin werden in 54 Artikeln die Rechte der Kinder festgehalten. Alle Staaten, bis auf Somalia und die USA, haben die Kinderrechtskonvention unterschrieben. Auch die Bundesrepublik Deutschland. Dort trat die UN-Konvention am 5. April 1992 in Kraft. Trotzdem geht es in Deutschland nicht allen Kindern gut. Flüchtlingskinder haben oft Angst abgeschoben zu werden und nicht alle können zur Schule gehen, obwohl das die UN-Kinderrechtskonvention das garantiert.

Nach der Rede von Malala über das Recht aller Kinder auf Bildung stehen die Menschen auf und klatschen Beifall. (Foto:  Trusteeship Council Chambers / UN Photo / Rick Bajornas)
2013 hielt Malala Yousafzai eine Rede über das Recht aller Kinder auf Bildung vor den Vereinten Nationen Trusteeship Council Chambers / UN Photo / Rick Bajornas

Schutz von Kindern

Die UN-Kinderrechtskonvention soll Kinder auch vor Armut, Gewalt und Missbrauch schützen. Doch der Alltag vieler Kinder sieht anders aus. Damit das nicht so bleibt, wird immer wieder geprüft, ob die Staaten die Kinderrechtskonvention auch einhalten.

Kinder vor dem Gericht

Im November 2012 hat der gesamte Deutsche Bundestag einen Zusatz zur Kinderkonvention bewilligt. In dem Zusatz steht, dass Kinder ihre Rechte einklagen können. Damit dieser Zusatz gültig wird, müssen mindestens zehn Länder ihn unterzeichnen.Das wurde 2014 geschafft, als Costa Rica am 14. Januar 2014 als zehntes Land den Zusatzvertrag zur UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet hat. Drei Monate später, im April 2014, wurden die Kinderrechte gültig.

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