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Wind kann ganz sanft sein und auch mal ganz stark. Aber woher kommt er?

Wir können den Wind zwar nicht sehen, aber Wind kann Drachen steigen lassen, Bäume schütteln und Haare zerzausen.

Außerdem kann Wind um die Häuser pfeifen und das hört sich so an:

Eine Frau läuft mit einem riesigen Luftballon auf eine kleine Windmühle zu. (Foto: SWR)

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Aber woher kommt nun der Wind?

Dafür braucht es Luftschichten mit unterschiedlichen Temperaturen ...

Illustration: Luftbewegung über dem Land und über dem Wasser (Foto: SWR)
Die Luft versucht immer Druck auszugleichen, dadurch gerät sie in eine Art Druck-Kreislauf. Das ist vor allem typisch für den Seewind. Wie stark der Wind weht, hängt vom Druck-Unterschied zwischen Land und Meer ab. Ist der Druckunterschied sehr groß, weht der Wind schneller und kräftiger.

Wenn morgens die Sonne an den Küsten aufgeht, erwärmt sie die Luftmassen über dem Land schneller, als die über dem Meer.

Warme Luft ist leichter und steigt nach oben.

Wenn die warme Luft nach oben steigt, hinterlässt sie eine Lücke. Vom Meer strömt eine kühle Seebrise nach, um diese Lücke zu schließen.

Aus dieser Bewegung der Luftmassen entsteht der Seewind.

In höheren Luftschichten ist es genau umgekehrt. Die kühle Luft über dem Meer ist schwerer und sinkt nach unten.

Nachts kehrt sich dieser Kreislauf übrigens um. Der Wind weht abends immer in Richtung Meer, denn abends ist die Luft über dem Wasser wärmer, als die Luft an Land.

Die beste Zeit um mit dem Segelschiff aus einem Hafen auszulaufen ist daher am Abend, wenn "Landwind geht".

Wind entsteht auch, weil die Sonne die Erde unterschiedlich erwärmt. So strömt die Luft vom heißen Äquator zu den kälteren Polen.

Auch Pflanzen brauchen Luft:

Was ist Fotosynthese?

Pflanzen atmen auch. Aber sie verbrauchen nicht nur Sauerstoff, sie stellen auch selbst welchen her. Das ist einmalig.
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