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Dem ägyptischen Glauben nach musste der Körper eines Toten vor dem Verfall gerettet werden, damit seine Seele ihre Ruhe finden und im Jenseits weiterleben konnte.

Aus diesem Grund begannen die Ägypter etwa 2700 Jahre vor Christus damit, die sterblichen Überreste der Menschen zu mumifizieren, um sie für die Ewigkeit haltbar zu machen.

Eine Mumie in einer Durchläuchtungsröhre (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
Untersuchung einer Mumie Picture Alliance

Dazu wurden dem Körper die Organe entnommen. Der Leichnam wurde gewaschen und mit Salz getrocknet. Anschließend wickelten die Einbalsamierer den Körper in Leinentücher und strichen Harz darüber.

Insgesamt dauerte es siebzig Tage, bis der Verstorbene für die Bestattung hergerichtet war. Dann wurde der Leichnam mit Schmuck und magischen Amuletten behängt in den Sarg gelegt.

Computerdarstellung einer ägyptischen Mumie (Foto: dpa Bildfunk, Computergrafik: Silicon Graphics, Inc., Stanford, and Volume Graphics GmbH)
Computergrafik: Silicon Graphics, Inc., Stanford, and Volume Graphics GmbH

Die Organe wurden in einem eigenen Sarg bestattet.

Die Mumifizierung war nicht nur den Pharaonen vorbehalten: Auch einfache Bauern wurden nach ihrem Tod mumifiziert.

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