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Vulkane bilden sich meist an Störungszonen - an Kontinentalplatten, die auseinanderdriften oder kollidieren. Dort kann heißes Magma aus dem Erdmantel aufsteigen...

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Eine Vulkanentstehung beginnt im Inneren der Erde - im so genannten Erdmantel. Dort herrscht nicht nur ein gewaltiger Druck; es ist auch extrem heiß.

Die Temperatur im Erdmantel beträgt, je nach Tiefe, etwa zwischen 1500 bis 3000 Grad Celsius.

Sobald der Druck und die Hitze groß genug sind, verwandelt sich dort das Gestein in Magma: Es ist jetzt nicht mehr fest, sondern orangerot, glühend und zähflüssig.

Der Erdmantel ist wie eine riesige Walze mit heftigen Strömungen. Wo die warmen und die kalten Strömungen zusammenfließen, senkt sich an manchen Stellen die Erdkruste ab, an anderen Stellen hebt sie sich an.

Ein Vulkanausbruch in Ecuador (Foto: dpa Bildfunk, Name des Autors/Fotografen: B2800 epa AFP Razuri)
Vulkanausbruch in Ecuador Name des Autors/Fotografen: B2800 epa AFP Razuri

Dabei kann es passieren, dass die Erdkruste an einigen Stellen aufbricht. An diesen Stellen kann sich Magma aus dem Erdinnern einen Weg an die Oberfläche bahnen - ein Vulkan ist geboren!

Magma, das an die Erdoberfläche gelangt, wird übrigens Lava genannt.

Lava hat eine Temperatur von 1000 bis 1300 Grad Celsius. Nach der Abkühlung erstarrt sie zu grauschwarzem Gestein. Auf diese Weise entstehen Vulkankrater.

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