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Feuersalamander sind Amphibien - sie leben an Land, kommen aber im Wasser zur Welt.

Steckbrief

Wie sehen Feuersalamander aus?

Der Feuersalamander glänzt schwarz und trägt ein auffälliges Muster aus gelben oder orangefarbenen Flecken oder Streifen.

Das auffällige Muster signalisiert seinen Feinden: Ich bin giftig!

Am Rücken und hinter den Ohren des Feuersalamanders sitzen nämlich Giftdrüsen, die Salamandrin verspritzen können.

Mit Hilfe dieses Gifts kann der Feuersalamander Feinde wie Füchse, Hunde oder Katzen in die Flucht schlagen.

Feuersalamander haben einen breiten Kopf, einen plumpen Körper und einen kurzen Schwanz.

Insgesamt kann ein Feuersalamander etwa 20 Zentimeter lang werden.

Wo leben Feuersalamander?

Feuersalamander kommen in weiten Teilen Mittel- und Südeuropas vor. Aber sie leben auch in Algerien und anderen Ländern Nordafrikas, in Israel, in Kleinasien und im Iran.

Feuersalamander leben auf dem Land, und zwar auf dem Boden von Laub- und Mischwäldern. Dort suchen sie sich feuchte, kühle Plätze.

Am Tag verstecken sich die nachtaktiven Tiere unter Baumstämmen, in Erdhöhlen, unter Steinen oder in der Laubschicht auf dem Boden.

Nur zur Fortpflanzung brauchen Feuersalamander Gewässer - wie langsam fließende Bäche oder Weiher mit kühlem, sauberem, sauerstoffreichem Wasser.

Dort gebären die Weibchen die Larven, die in den Eiern im Mutterleib herangewachsen sind. Die Larven entwickeln sich dann im Wasser weiter.

Welche Feuersalamanderarten gibt es?

In Deutschland gibt es zwei Unterarten des Feuersalamanders: Der "Salamandra salamandra salamandra" hat Flecken auf dem Rücken und wird deshalb auch "gefleckter Feuersalamander" genannt. Im Gegensatz dazu ist "Salamandra salamandra terrestris" auf dem Rücken gestreift und wird deshalb als "gebänderter Feuersalamander" bezeichnet.

Insgesamt sind mehr als zehn Unterarten bekannt.

Wie alt werden Feuersalamander?

Feuersalamander können ziemlich alt werden. Meistens erreichen sie ein Alter von 15 bis 25 Jahren. Es hat aber auch schon Feuersalamander gegeben, die über 40 Jahre alt geworden sind.

Verhalten

Wie leben Feuersalamander?

Am Tag verkriecht sich der Feuersalamander meistens. Er geht lieber nachts auf Nahrungssuche.

Im Hochsommer legt der Feuersalamander eine Pause ein, weil es ihm zu heiß ist. In dieser Zeit kommt er nur nach starkem Regen aus seinem Versteck, dann aber auch am Tag.

Im Winter ist es dem Salamander zu kalt. Deshalb versteckt er sich unter Baumwurzeln, in verlassenen Mäuselöchern, Fuchsbauten oder Felsspalten.

Freunde und Feinde des Feuersalamanders

Weil erwachsene Feuersalamander Gift verspritzen können, haben sie praktisch keine natürlichen Feinde.

Wie vermehren sich Feuersalamander?

Feuersalamander paaren sich an Land. Nach der Paarung bleiben die befruchteten Eier bis zu zehn Monate lang im Mutterleib.

Anschließend werden die relativ weit entwickelten Larven (bis zu 70 Stück!) in einem sauberen, kühlen Bach absetzt.

Die Larven werden in den Monaten März oder April geboren. Sie haben vier Beine, sehen ansonsten aber wie Kaulquappen aus.

Die braun gefärbten Feuersalamander-Larven atmen mit Außenkiemen, die am Kopf deutlich zu sehen sind.

Sie paddeln durchs Wasser und fressen Insektenlarven.

Wenn sie genug Nahrung finden und das Wetter nicht zu kalt ist, findet nach drei Monaten die so genannte Metamorphose statt: Das bedeutet, dass aus der Larve, die im Wasser lebt, ein Feuersalamander wird, der auf dem Land lebt.

Dafür müssen sich auch die Kiemen in Lungen umwandeln.

Im Alter von vier Jahren werden Feuersalamander geschlechtsreif.

Pflege

Was fressen Feuersalamander?

Feuersalamander fressen hauptsächlich Insekten wie Spinnen, Tausendfüßler oder Asseln.

Ihnen schmecken aber auch Würmer und Schnecken.

Salamander-Larven ernähren sich in erster Linie von Insektenlarven, die im Wasser schwimmen.

Haltung von Feuersalamandern

Die Haltung von Salamandern ist in Deutschland nicht verboten. Aber man darf die Tiere auf keinen Fall in der Natur fangen, sondern darf sie nur von Züchtern kaufen, von denen man auch die notwendigen Papiere über die Herkunft der Tiere bekommt. Außerdem muss man die Salamander bei der zuständigen Behörde anmelden.

Das Terrarium für Salamander darf nicht zu warm stehen. Am besten eignet sich ein Kellerraum, wo es vor der Sonne geschützt ist, denn Salamander mögen es feucht und kühl.

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