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Gliedertiere sind wirbellose Tiere. Zu ihnen gehören Ringelwürmer, Krebse, Spinnen und Insekten. Ihr Körper ist in Abschnitte unterteilt; daher kommt der Name "Gliedertiere".

Zur Fortpflanzung legen Gliedertiere Eier. Bei manchen, wie zum Beispiel den Spinnen, sehen die frisch geschlüpften Jungen bereits aus wie die erwachsenen Tiere. Bei anderen Gliedertieren, wie den Schmetterlingen, schlüpfen aus den Eiern Raupen, die sich in einen Kokon zur Puppe einspinnen und erst nach einer komplizierten Umwandlung - der so genannten Metamorphose - wie ihre Eltern aussehen.

Eine Gottesanbeterin (Foto: Colourbox)
Wie alle Insekten hat die Gottesanbeterin sechs Beine.

Krebse, Spinnen und Insekten werden auch Gliederfüßer genannt, da ihre Beine in mehrere Abschnitte gegliedert sind. Ihr Körper ist von einer harten Haut, der Kutikula geschützt. Die Krebse haben sogar einen richtiger Panzer. Weil sie eine feste Hülle haben, müssen sich Gliederfüßer immer wieder häuten, so lange sie wachsen.

Spinnentiere und Insekten atmen mit den so genannten Tracheen: das sind mit einer Kutikula ausgekleidete Röhren im Körperinneren, die zur Körperoberfläche führen und dort über Öffnungen Luft aufnehmen.

Krebse atmen mit Kiemen, weil sie im Wasser leben.

Am einfachsten sind die Ringelwürmer aufgebaut: ihr Körper besteht aus ganz vielen gleichen Segmenten. Bei den Krebsen, Spinnen und Insekten sind die Segmente zu Körperteilen verschmolzen: Der Körper der Spinnen besteht aus Kopf und Hinterleib, der von Insekten und Krebsen aus Kopf, Brust und Hinterleib. Am Hinterleib von Insekten und Krebsen lassen sich die Segmente noch gut erkennen.

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