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„Weiße Rose" ist eine Widerstandsgruppe mit den Geschwistern Scholl, die für Demokratie und Menschenrechte kämpfte.

Portrait von Sophie Scholl (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Sophie Scholl Picture Alliance

"Ich würde es genauso wieder tun“, diese Worte sagte Sophie Scholl kurz vor ihrem Tod.

Sophie Scholl war Mitglied der christlichen Widerstandsgruppe die "Weiße Rose“. Sie wurde 1941 in München während des Nationalsozialismus gegründet.

Was ist der Nationalsozialismus?

Unter "Nationalsozialismus" wird eine radikale und rassistische Weltanschauung, verstanden. Ihre Anhänger werden als Nationalsozialisten bezeichnet. 1933 wurde der Nationalsozialist Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt und übernahm in Deutschland die Herrschaft. Er machte das Land zu einer Diktatur, in der er und seine Partei das alleinige Sagen hatte und ihnen alle "folgen" sollten. Wer sich widersetzte oder eine andere Meinung hatte, wurde oft eingesperrt oder sogar umgebracht.

Einige Mutige setzten sich für die Verfolgten ein und wehrten sich gegen die Nazis. Zum Beispiel die Mitglieder der "Weißen Rose".

Was machte die "Weiße Rose"?

Eine weiße Rose (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Eine weiße Rose - das Symbol der Widerstandsgruppe. Picture Alliance

Die Studenten Hans und Sophie Scholl und ihre Freunde Christoph Probst, Alexander Schmorell, Willi Graf und der Universitätsprofessor Kurt Huber schlossen sich zur "Weißen Rose“ zusammen, um sich gegen die Nazis zu wehren.

Gemeinsam verfassten, druckten und verteilten sie Flugblätter. Diese Flugblätter verschickten sie an Studenten und an Unbekannte.

Portrait von Hans Scholl  (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Hans Scholl Picture Alliance

In ihren Druckschriften riefen sie zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus auf. Die Gruppe forderte den Sturz der nationalsozialistischen Regierung. Sie verlangten die Freiheit des Redens, Denkens und eine Demokratie. Ziel der Flugblätter war es, die Menschen aufzurütteln und die NS-Zeit zu beenden. Damit setzten sie ihr Leben aufs Spiel.

Neben den Flugblättern kam es zu weiteren Aktionen wie zum Beispiel im Februar 1943: Alexander Schmorell, Hans Scholl und Willi Graf gingen mitten in der Nacht los, um Aufrufe wie "Nieder mit Hitler“ an die Fassaden der Münchner Universität zu schreiben.

Das letzte Flugblatt

Sechs Flugblätter verfasste die Gruppe insgesamt. Das letzte verteilten Sophie und Hans Scholl im Lichthof der Universität. Sie wurden dabei vom Hausmeister erwischt und der Geheimen Staatspolizei übergeben. Und nach vier Tagen vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt.

Sophie und Hans Scholl warfen ihr letzes Flugblatt im Lichthof der Ludwig Maximilian Universität in München. (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Flugblätter fliegen durch den Hof der Münchner Universität. Picture Alliance

Die letzten Worte von Hans Scholl waren: "Es lebe die Freiheit!“


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